Welche Aufgaben übernimmt ein Bestatter?

Wenn eine enge Person in der Familie oder im Bekanntenkreis stirbt, dann wissen viele erst mal nicht wohin mit den Gedanken. Anlaufstelle Nummer 1 sind in der Regel sogenannte Beerdigungsinstitute. Sie stehen den Angehörigen während der Zeit nach dem Tod mit Hilfe zur Seite. In diesem Zusammenhang werden Sie immer wieder auf den Begriff Bestatter stoßen. Doch was genau für Aufgaben muss ein Bestatter übernehmen? Wie sieht es mit der Planung und den generellen Kosten aus? All diese Fragen und mehr soll der folgende Artikel beantworten.

Was ist ein Bestatter?

Generell handelt es sich bei einem Bestatter um einen Ansprechpartner, welcher Betroffene durch die schwere Zeit begleiten soll. Er unterstützt bei der Bewältigung der Trauer und übernimmt eine ganze Reihe unterschiedlicher Aufgaben. Doch welche überhaupt? Das zeigt der nächste Abschnitt.

Welche Aufgaben übernimmt der Bestatter?

Hinter jedem Beerdigungsinstitut versteckt sich ein Dienstleistungsunternehmen, welches verschiedene Angebote bereithält. Dazu zählt vor allem die Übernahme des Leichnams vom Sterbeort bis hin zum Institut selbst. Ebenfalls muss ein Bestatter folgende Aufnahmen übernehmen:

-> Beratungsgespräch mit den Familienangehörigen führen
-> Übernehmen sachlicher Formalitäten
-> holt den Verstorbenen persönlich ab und bringt ihn ins Institut
-> kümmert sich um die Pflege und das äußere Erscheinungsbild des Verstorbenen
-> Erstellung individueller Erinnerungsstücke (bei Bedarf) wie Schmuck
-> Gestaltung der Abschiednahme
-> berät bei der Wahl passender Trauermusik
-> macht Besuchstermine aus
-> organisiert einen Trauerredner (eigenes Umfeld möglich)
-> hilft bei der Formulierung von Trauerkarten
-> Lieferung von Sarg, Urne oder anderen Bestattungsartikeln
-> Organisation von verschiedenen Veranstaltungen wie Erdbestattung, usw.

Ein Bestatter Stuttgart muss sich über viele Dinge kümmern. Und gerade für die Familie des Angehörigen kann dieser Unterstützung in schwierigen Zeiten bieten.

Diese Anforderungen muss ein Bestatter mitbringen

Nicht jeder kann einfach Bestatter werden. Um die oben genannten Aufgaben ausführen zu dürfen, müssen Anforderungen gestellt werden. Das betrifft insbesondere die sozialen und fachlichen Kompetenzen. Sie müssen in der Lage sein die Betroffenen zu trösten. Sie stellen den persönlichen Halt dar und leiten durch den langwierigen Prozess der Trauer. Ein guter Umgang mit Menschen ist ebenfalls Voraussetzung. Respekt gegenüber den Verstorbenen zeigen sowie in regelmäßigen Kontakt mit dessen Familie zu sein sind weitere Anforderungen.

Fazit

Seriöse Bestatter lassen sich am Branchensiegel “Bestatter – vom Handwerk geprüft” erkennen. Idealerweise handelt es sich um Mitglieder von anerkennten Verbänden oder Vereinen. Nach einem Tod sind Familien oft überfordert. Sie wissen nicht wohin mit den Tränen und haben alles andere als einen Plan vorbereitet. Genau hier kommt der Bestatter zum Einsatz. Er hilft den Angehörigen nicht nur bei der Trauerfeier, sondern generell bei allen dazugehörigen Aufgaben. Bestattung, Rede, Reinigung, persönlicher Seelsorger und vieles mehr. Fachliche und sachliche Kompetenzen sind deswegen extrem wichtig bei einem Bestatter. Nur durch echte Stütze können Familien schneller mit ihrer Trauer abschließen.

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