Wachstumsbranche CBD

Cannabidiol (CBD) stammt aus der Hanfpflanze und ist nicht psychoaktiv – im Gegensatz zu dem ebenfalls im Hanf enthaltenen THC, das den typischen Rausch durch das Rauchen von Mariuhana verursacht und daher in den meisten Ländern der Welt verboten ist. Auch Hersteller und Shops wie CBD EXTRA – CBD Vollspektrum Öle haben sich auf den Verkauf dieser Produkte spezialisiert.

CBD und THC

CBD wirkt entkrampfend und entzündungshemmend, es löst auch Ängste, kann Übelkeit bekämpfen und sogar Depressionen und Psychosen lindern. Produkte mit CBD sind, wenn der THC-Anteil unter 0,2 % liegt, praktisch überall auf der Welt legal erhältlich. Die 0,2 % sind ein EU-Wert, in den USA sind beispielsweise 0,3 % erlaubt. In einigen Staaten ist auch das Cannabis mit deutlich höheren THC-Anteilen legal, so etwa in Uruguay, Kanada und selbst in einigen US-Bundesstaaten, in den Niederlanden wird es seit Jahrzehnten toleriert. Manchmal wird auch sein Konsum und Besitz bis zu bestimmten Mengen kaum verfolgt, wohl aber der Handel. Die diesbezüglichen Regelungen fallen weltweit sehr differenziert aus, selbst einzelne deutsche Bundesländer gehen unterschiedlich vor. Eigentlich hat das mit dem ungefährlichen CBD nichts zu tun, allerdings vermuten die Behörden immer wieder, dass CBD-Produkte einen höheren THC-Anteil als erlaubt enthalten. Sie nehmen daher entsprechende Kontrollen in CBD-Shops vor und verhängen Verbote, wenn es sich nicht um THC-freies CBD handelt. Wer CBD kauft, sollte daher auf vertrauenswürdige Anbieter setzen.

Woher kommt der CBD-Boom der letzten Jahre?

Die Extraktion von CBD aus der Hanf-Pflanze ist ein komplexer Prozess, es gibt hierfür verschiedene chemische, biologische und physikalische Verfahren. Diese müssen unter anderem sicherstellen, dass der THC-Anteil nicht die gesetzlich vorgeschriebene Schwelle überschreitet. Das gelang lange Zeit nur ungenügend, die Endprodukte waren daher entweder nicht legal und/oder zu teuer und/oder wirkungslos. In den letzten Jahren gab es aber technische Fortschritte, die zu sehr leistungsfähigen CBD-Produkten führten. Gleichzeitig ändern einzelne Staaten immer mehr ihre Rechtsprechung auch in Bezug auf den legalen Anbau der Hanfpflanze, auch in Deutschland gibt es entsprechende Bestrebungen. Diese Entwicklungen rufen nun auch Anbieter auf den Plan, unter anderem kanadische Unternehmen, die ab den Jahren 2019/2020 in Deutschland Hanf in großem Stil anbauen (werden) und daraus legales und einwandfreies CBD produzieren. Diese Unternehmen und die angeschlossenen Groß- und Einzelhändler befeuern den CBD-Boom. Labore entwickeln immer mehr interessante CBD-Produkte, Kosmetikhersteller nehmen CBD in ihre Produkte auf, alle Beteiligten werben heftig dafür. Das erzeugt für uns Konsumenten den gefühlten CBD-Boom. Die Aktien der betreffenden Anbieter steigen übrigens in den letzten zwei bis drei Jahren überwiegend im Kurs, die Branche wächst.

Soll man CBD kaufen?

CBD-Produkte aus vertrauenswürdigen Quellen – das können auch Online-Händler sein – ist durchaus zu empfehlen und eine natürliche Alternative zu chemischen Arzneimitteln. Außerdem gibt es viele Lifestyle-Produkte mit CBD.

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