Die beliebtesten Berufe

In der heutigen Zeit und gerade in Deutschland gibt es unfassbar viele Berufe und dazugehörige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die meisten absolvieren eine Ausbildung oder ein Studium. Doch nicht jeder Beruf ist so beliebt. Es gibt viele unbeliebte Berufe aufgrund unterschiedliche Faktoren wie das Gehalt, die Arbeitszeiten oder Arbeitsbedingungen. Auch das Ansehen in der Gesellschaft spielt für viele Menschen bei der Auswahl des Berufes eine große Rolle. So kommt es leider auch dazu das ganze Berufszweige vom Aussterben bedroht sind. Wir möchten hier aber vor allem auf Ausbildungsberufe eingehen, welche am beliebtesten sind. Da es immer mehr Weiterbildungsmöglichkeiten auch für Quereinsteiger gibt und immer mehr Menschen studieren leider klassische Berufe wie das Handwerk und haben es teilweise schwer genügend Mitarbeiter und Azubis zu finden. Und genau hier liegt aus unserer Sicht die große Chance, denn es sind tolle Berufe mit viel Angebot an Ausbildungsplätzen und Stellen aber wenig Nachfrage seitens der Azubis. Doch wie man es in der freien Marktwirtschaft kennt knappheit sorgt so gesehen für bessere Bedingungen, Chancen und Löhne.

Die Top5 der beliebtesten Ausbildungsberufe

1. Kaufmann für Büromanagement

Früher Bürokaufmann/-frau genannt heute heißt es Büromanagement. Wie viele Ausbildungsberufe hat auch diese Ausbildung vor einigen Jahren einen besser klingenden Namen erhalten. Die Auszubildenden arbeiten hier in Unternehmen im Büro wie der Name schon sagt und das in fast allen Branchen. Denn jedes mittlere bis größere Unternehmen braucht diesen Beruf und vergibt Ausbildungsplätze. Die Aufgaben sind sehr vielseitig, grundsätzlich handelt es sich um alltägliche Bürotätigkeiten wie Organisation, Buchhaltung, Kommunikation, Verwaltung von Personal und Betreuung von Kunden. Auch das Schreiben von Angeboten und inzwischen auch Marketingtätigkeiten wie das Pflegen der Social Media Kanäle gehört zum Alltag.

2. Kaufmann im Einzelhandel

Kaufleute im Einzelhandel sind im Vergleich zu denen im Büromanagement nicht hinter den Kulissen, sondern direkt an der Front. Sie stehen im Ladengeschäft und führen Gespräche mit Kunden und Interessenten, das Ziel ist natürlich Ware zu verkaufen oder beratend tätig zu sein. Aber auch das Abrechnen an der Kasse, das Bestellen und einräumen von Ware gehört dazu. Darüber hinaus müssen sich die Auszubildenden in der Regel auch stetig weiterbilden, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, was die Produkte und die Branche angeht. Aber auch Ähnlichkeiten zum Büromanagement sind gegeben, das Erstellen von Personalplänen ist in beiden Ausbildungen Teil des Alltags.

3. KFZ-Mechatroniker

Dieser Beruf ist vor allem bei Jungs beliebt, denn hier dreht sich alles rund um Autos. Die Ausbildung ist aber teilweise auch mit deutlich mehr Theorie verbunden als in anderen Ausbildungsberufen, da ein umfassendes Wissen über Fahrzeuge und deren Bauweise notwendig ist. Die Aufgaben sind auch hier vielseitig wie das Austauschen oder anbringen von Fahrzeugteilen, Wartung und Reparatur sowie teilweise auch Kundenberatung/-betreuung. In diesem Beruf darf man aber auf keinen Fall Angst davor haben sich die Hände schmutzig zu machen.

4. Industriekaufmann

Die Ausbildung zum Industriekaufmann wird wie der Name schon sagt in Industrie- und Produktionsunternehmen absolviert. Die Kaufleute unterstützen hier hauptsächlich im Büro aber auch teilweise in der Produktion und Logistik des Unternehmens. Hauptaufgaben sind auch in diesem Kaufmannsberuf Organisation, Verwaltung, Marketing und Vertrieb. Oftmals ist eine Hauptaufgabe auch das Nachbestellen von Waren die zur Produktion notwendig sind.

5. Elektroniker

Auch der Beruf des Elektrikers ist sehr vielseitig und mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern verbunden. Denn heutzutage werden hier nicht mehr nur Glühbirnen ausgetauscht und Steckdosen überprüft. Auch dinge wie Smart Home und Überwachungsanlagen werden von vielen Unternehmen angeboten. Hauptsächlich geht es aber darum Schaltkreise zu verstehen, Installationen vorzunehmen und Anlagen zu warten oder Fehler zu finden und zu lösen.