Arbeiten als Immobilienmakler: Voraussetzungen, Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsalltag

Sie sind auf der Suche nach einem interessanten, abwechslungsreichen und gut bezahlten Job? Vielleicht sind Sie auch unzufrieden in Ihrem bisherigen Berufsfeld und wollen sich umorientieren? Eine freie Zeiteinteilung ist Ihnen ebenso wichtig, wie eine selbstbestimmte Arbeit? Dann könnte der Beruf eines Immobilienmaklers genau das Richtige für Sie sein.

Welche Voraussetzungen benötigte ich, um als Immobilienmakler arbeiten zu können?

Zum einen sollten Sie ein gutes äußeres Auftreten haben, gut und selbstsicher auf andere Menschen zugehen können und sehr kommunikativ sein. Sie sollten sich nicht davor scheuen mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen und auch bei schwierigen Interessenten sollten Sie stets souverän auftreten.
Im Idealfall besitzen Sie weiterhin eine abgeschlossene Ausbildung als Immobilienkauffrau/-mann, Immobilienfachwirt oder ähnliches. Aber auch als Quereinsteiger können Sie gut im Alltagsgeschäft eines Immobilienmaklers Fuss fassen. Es gibt zahlreiche Lehrgänge, sowohl online wie auch direkt vor Ort. Teilweise erhalten Sie bei diesen Lehrgängen innerhalb weniger Tage ein fundiertes Fachwissen über die Brance und ein Zertifikat, welches Sie berechtigt als Immobilienmakler Stuttgart arbeiten zu können.

Wie laufen die Ausbildungen in der Immobilienbrance ab und welche Vor- und Nachteile haben diese?

Sie können beispielsweise eine Ausbildung als Immobilienkauffrau/-mann machen. Viele Hausverwaltungen, Makler o.ä. bieten Ihnen hierfür eine Möglichkeit in der Brance Fuss zu fassen. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und ca. 2/3 der Zeit verbringen Sie im Unternehmen und 1/3 in einer Berufsschule. Während der Ausbildung erhalten Sie eine Ausbildungsvergütung. Am Ende der Ausbildung erfolgt eine IHK-Abschlussprüfung und Sie können sich Immobilienkauffrau/-mann nennen. Der Vorteil dieser Ausbildung ist es, dass Sie danach in vielen verschiedenen Bereichen der Immobilienwirtschaft arbeiten können. Dies umfasst zum einen die Vermietung und den Verkauf von Wohn- und Gewerbeobjekten, die Verwaltung von Wohn- und Geschäftshäusern, aber beispielsweise auch die Mietenbuchhaltung einer Hausverwaltung oder das Forderungsmanagement eines Wohnungsunternehmens. Sollten Sie genügend Zeit haben, empfiehlt sich auf jeden Fall dieser Weg. Nach der Ausbildung könnten Sie noch Weiterbildungen durchführen, wie beispielsweise die zum Immobilienfachwirt. Mit dem dabei noch zusätzlich erworbenem Wissen sind Sie sehr gut auf die Führung eines Maklerunternehmens vorbereitet.
Wenn es etwas schneller gehen muss und Sie schnell in der Brance Fuss fassen wollen empfiehlt sich ein Lehrgang im Maklerwesen. Dieser dauert in der Regel ca. zwei Wochen und wird beispielsweise von der IHK angeboten. Bei diesem Lehrgang lernen Sie die wichtigsten Know-hows der Immobilienbrance und werden anschließend befähigt als Makler tätig zu werden.

Wie sieht der Berufsalltag eines Immobilienmaklers aus?

Ein Immobilienmakler hat weitaus mehr zu tun, als es vielleicht diverse Fernsehsendungen vermuten lassen. Sein Alltag besteht nicht nur aus dem Zeigen von Wohnungen und dem schnellem Kasse machen. Ein Makler muss sich vor allem einen Namen machen, er muss bekannt sein. Also ist seine Hauptaufgabe die Akquise. Ein Makler muss, gerade in der Anfangszeit, ständig für sich werben, präsent sein. Heutzuage geschiet dies auch viel über soziale Netzwerke, also sollte ein Makler sich auch in diesem Gebiet auskennen und dort präsent sein. Weiterhein muss sich ein Makler stets um die Suche passender Objekte für seine Interessenten kümmern. Außerdem muss er die von ihm beworbenen Objekte im Internet gut präsentieren. In der Regel wird er dafür ansprechende Exposés erstellen und die Objekte bei Internetplattformen (z.B. Immowelt) online stellen.
Wenn er dann einen Käufer oder Mieter gefunden hat muss er noch Kaufverträge erstellen und ggf. notariell beglaubigen lassen, er muss Mietverträge erstellen, Objektübergaben durchführen und vieles mehr. Sie sehen also der Arbeitsalltag eines Makler ist sehr vielseitig, aber auch durchaus zeitintensiv. Jedoch lohnt sich die Arbeit. Zum einen können Sie einen guten Verdienst erlangen, zum anderen helfen Sie Menschen bei der Suche nach einem passendem Zuhause. Und der Dankbarkeit, welche man von vielen Interessenten bekommt, ist keine Bezahlung dieser Welt annähernd angemessen.

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