Installateur werden und Karrieremöglichkeiten

Entscheidet man sich für den Beruf des Installateur und Gebäudetechniker, so steht hier am Anfang eine Berufsausbildung. Die Ausbildung, die auch als Lehre bezeichnet wird, erfolgt in der Regel dual. Dual bedeutet hierbei, dass sie sowohl im Betrieb wie dem vom Installateur und Klempner in Graz stattfindet, aber auch in einer Berufsschule. Die Lehrzeit geht hierbei über 3.5 Jahre und beinhaltet alle Handwerkstechniken die zum Berufsbild von einem Installateur gehören.

Installateur werden und Karrieremöglichkeiten

Die Lehre und damit die Ausbildung ist ein Teil, doch gerade bei Installateur werden und Karrieremöglichkeiten, stellt sich natürlich auch noch eine andere Frage. Nämlich was für Aufstiegsmöglichkeiten es beim Beruf Installateur gibt. Und die Karrieremöglichkeiten sind hier sehr vielfältig, so kann sich nach dem erfolgreichen Bestehen der Gesellenprüfung die Meisterausbildung anschließen. Gerade wenn man den Wunsch hat sich als Installateur selbstständig zu machen, so ist das Vorhandensein einer Meisterausbildung eine zwingende Grundlage. So kann man hier beispielsweise Weiterbildungen besuchen, dass können Spezialausbildungen wie ein Schweißkurs sein oder aber auch im Bereich der Solaranlagen. Gerade wenn man vor allem in der Installation von Solaranlagen tätig sein möchte, so bietet sich hier die Weiterbildung in diesem Bereich an. Natürlich gibt es aber auch noch weitere Weiterbildungsmöglichkeiten, wie zum Montageinspektor oder aber auch zum Vorarbeiter wie zum Obermonteur. Eine solche Installateur werden und Karrieremöglichkeiten bietet sich meist aber erst dann an, wenn man bereits über einige Jahre an Berufserfahrung verfügt.

Unterschiede

Je nachdem für welche der zahlreichen Möglichkeiten man sich hier entscheidet, so sind diese mit zahlreichen Unterschieden verbunden. Sei es das es Voraussetzungen gibt, die man für eine Teilnahme an einer Weiterbildung erfüllen muss. Unterschiede kann es aber auch geben, wenn es um die Dauer und die Form geht. Die Dauer kann hier von wenigen Tagen, bis mehrere Monate dauern. Und bei der Form kann es Angebote geben, die man in Vollzeit absolviert, in Teilzeit, in den Abendstunden oder aber auch online. Bei Installateur werden und Karrieremöglichkeiten stellt sich immer auch die Kostenfrage, auch diese sollte man in den Blick nehmen. Wie man letztlich sehen kann, gibt es bei Installateur werden und Karrieremöglichkeiten eine Vielzahl an Möglichkeiten zwischen denen man wählen kann, je nachdem wie man sich fachlich und beruflich entwickeln möchte. Was auch nicht unwesentlich sein kann, was für weitere Karrieremöglichkeiten sich durch eine Weiterbildung ergeben können. Und letztlich sollte man auch noch den finanziellen Vorteil sehen. Gerade je nachdem für welche Weiterbildung man sich entscheidet, kann sich dieses finanziell beim Verdienst bemerkbar machen. In welchem Umfang, ist von der Weiterbildung und den jeweiligen Stellenangeboten abhängig. Den auch zwischen den Arbeitgebern kann hier die Entlohnung aufgrund von Weiterbildungen unterschiedlich ausfallen.

Hall im Büro? Zu laut? Abhilfe schaffen durch ein Deckensegel

Wir alle kennen das, sind wir in einem leeren Raum, dann ist die Akustik schlecht, es hallt einfach, wie man so schön sagt. Das kann aber auch in größeren Räumen passieren, besonders in Großraumbüros. Die Verständigung ist schlecht, denn hier sind viele Kollegen, die sich auch mal ohne Telefon verständigen wollen und es ist irgendwie nicht wirklich möglich. Die Atmosphäre ist kalt. Aber keine Angst, hier kann Abhilfe geschaffen werden, die Akustik kann verbessert werden. Besonders der Echoeffekt muss fort.

Raumakustik kann besser werden

Es muss noch nicht einmal unbedingt viel Geld kosten, Möglichkeiten gibt viele. Im Großen und Ganzen kann man sagen, harte und glatte Möbel müssen verbannt werden, zusätzlich sollten “weiche” Gegenstände aufgestellt werden. Weiche Gegenstände können Liegen, Sofas, schöne große Sessel oder Sitzgruppen sein. Diese “schlucken” schon viel vom Hall. Ein solcher Raum kann auch mit einem Teppichbelag versehen werden. Denn harte, zwar pflegeleichte Oberflächen, erhöhen die Schallwirkung nur, leider. Deshalb gehört darauf einfach ein Teppichboden verlegt, er kann aber auch nur teilweise verlegt werden, das reicht schon oft, um das ganze Büro weicher erscheinen zu lassen und der Hall ist verschwunden. Geeignet sind dafür besonders hochwertig flauschige Teppiche, sie schlucken einfach viel Hall. Neuesten Erkenntnissen nach sind Deckensegel eine tolle Möglichkeit, um den Hall verschwinden zu lassen. Zudem sind sie einfach noch dekorativ und leicht anzubringen. Diese Segel gibt es in verschiedenen Größen und Farben, so wie sie eben benötigt werden. Mit nur wenigen Stahlseilen werden sie an der Decke befestigt, sie stören nicht, sie wirken und geben ihr Bestes für eine gute Akustik in einem großen Büroraum. Einfach tolle Schallabsorder sind auch Akustikbilder. Diese erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Sie sehen aus wie jedes “normale” Bild, aber sie haben so ihre tolle Wirkungsweise, um den Hall zu schlucken. Vergessen sollte man bei der Einrichtung auf keinen Fall schöne, große Grünpflanzen. Sie sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, sie nehmen auch den Hall fort.

Weitere Vorschläge um Abhilfe bei Hall zu verschaffen

Sie werden es nicht glauben, die guten alten Bücherregale tun auch ihr Bestes, um den Hall zu verbessern. Zusätzlich verströmen sie eine Art Gemütlichkeit und die “Härte” aus dem Raum ist so ganz nebenbei verschwunden. Das Bücherregal sollte möglichst aus warmen Holz sein, kein Metall bitte. Weitere Hilfsmittel sind die sogenannten Schallabsorder, die es in verschieden Ausführungen gibt. Sie können an der Wand angebracht werden, an der Decke oder sie können auch als Raumteiler aufgestellt werden. Beliebt sind Absorderplatten aus Schaumstoff, sie sind nämlich auch leicht an Wand und Decke anzubringen, weil sie leicht sind. Sie sind oft selbstklebend und sie wirken noch zusätzlich als gute Wärmedämmung. Absorderplatten können auch als Deckensegel eingesetzt werden, immer bezogen mit einem Stoff der zum Raum passt. Sie können aber mit vielen Formen für einen großen Raum eingesetzt werden, das können Würfel, in Blütenform, Sterne oder Zylinderform sein. So ziehen sie auch noch das Augenmerk auf sich, diese schönen “Alleskönner”. Zu guter Letzt, auch schwere Vorhänge tun hier ihr gutes Werk, viele störende Geräusche verschwinden darin und sie sorgen für Gemütlichkeit.

Badrenovierung: Welche Gewerke kommen bei dieser Arbeit zusammen?

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, eine Badrenovierung München durchführen zu lassen, möchten wir Ihnen an dieser Stelle Tipps und Ratschläge geben, die Ihnen bei der Ausführung behilflich sind.

Um eine Modernisierung erfolgreich und stressfrei für viele Jahre zu erzielen, sollten Sie neben hochwertigen Materialien, die Sie benötigen, auch noch bedenken, dass Sie zuverlässige und kompetente Handwerker benötigen, die ihren Job verstehen.
Starten Sie also erst einmal mit der Idee, die Sie haben, wie Ihr Badezimmer sodann in Zukunft aussehen soll. Zur Ideenfindung finden Sie im Internet unzählige Beispiele, wie Sie Ihr Bad Gestalten können. Um diese Idee sodann realistisch umgesetzt zu können, sollten Sie einen Planer damit beauftragen, einen Entwurf anzufertigen.

Planer

Der Planer hat sodann die Aufgabe, Ihre Wünsche in Bezug auf Fliesen, Armaturen, Lage der Becken, Dusche und Wanne und deren benötige Zu- und Abwasserleitung, Heiztechnik und andere relevanten Wünsche Ihrerseits zu planen und aufs Papier zu bringen.
Sollte das durch den Planer erstellte Konzept Ihren Wünschen entsprechen, kann mit der groben Arbeit angefangen werden, die für die Umsetzung des Projektes erforderlich sind.

Baumeister

Dazu benötigen Sie einen Baumeister, der alles so weit vorbereitet, dass mit der Installation sowie das Design des neuen Bads angefangen werden kann. Dabei kümmert er sich beispielsweise darum, Wände fachmännisch unter Berücksichtigung der Statik (sofern erforderlich) zu entfernen, Fußböden und Wände von Fliesen zu befreien, Waschbecken, WC, Wannen zu demontieren sowie Maßnahmen einzuleiten, die für neue Rohre und Elektrik von Nöten sind. In diesem Zusammenhang kümmert er sich auch um die Organisation von Containern, die für den entstandenen Schutt benötigt werden und sorgt des Weiteren zur gegebenen Zeit für dessen Abtransport.

Nachdem der Baumeister seine Arbeit zu Ihrer vollsten Zufriedenheit erledigt hat, geht es weiter mit einem Elektriker sowie sanitär und Heizungsinstallateur. Der Baumeister kann an dieser Stelle immer noch eine Hilfe bieten, indem er die Koordination der beiden Handwerker leitet. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Elektriker und Sanitär-Handwerker sich nicht einig sind, wer was zu machen hat, bevor der andere sodann mit seiner Arbeit beginnen kann.

Elektriker

Wir starten erst einmal mit dem Elektriker, dessen Aufgabe darin besteht, die vorhandenen Leitungen auf Ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Soll heißen, dass Isolationen okay sind, Kabelkanäle nicht beschädigt sind, der Kabelquerschnitt den neuen Erfordernissen und den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht, sowie eventuell benötigte neue Leitungen dahin verlegt, wo sie benötigt werden.

Bitte vermeiden Sie es, selber an die Elektrik zu arbeiten und insbesondere Leitungen selber zu verlegen, da dies lediglich von einem Fachmann ausgeübt werden darf, der sich auch mit der erforderlichen Thematik speziell in Räumen auskennt, die mit viel Feuchtigkeit in Berührung kommen, wie es bei einem Badezimmer der Fall ist.

Sanitär-Installateur

Nach dem Elektriker oder parallel zu diesem kommt der Handwerker zum Einsatz, der sich auf die Installation von sanitären Einrichtungen spezialisiert hat. Dieser verlegt fachmännisch die Versorgungsleitung für Waschbecken, WC, Badewanne, Dusche etc. Ebenso kann er falls erforderlich die Rohre für Heizung sowie weitere moderne Technik wie Wärmepumpen, Fußbodenheizung und Warmwasseraufbereiter installieren.
Nachdem nun die Elektrik und die sanitären Anlagen nach Kundenwunsch installiert und auf Funktionstüchtigkeit sowie Dichtigkeit überprüft wurden, kann mit dem fliesen verlegen begonnen werden. Dazu benötigen Sie einen Fliesenleger.

Fliesenleger

Der Fliesenleger verlegt die von Ihnen gewählten Fliesen so, dass diese auch im Anschluss nicht von den Wänden fallen bzw. so verfugt wird, dass keine Feuchtigkeit oder Wasser eindringen kann, welches im schlimmsten Fall bis zu den Kabelschächten vordringt. Ebenso wird er dafür Sorge tragen, dass Waschbecken, WC, Duschkabine, Badewanne und Übergangsfugen entsprechend professionell mit Silikon abgedichtet werden. Je nach Qualifikation kann er Ihnen auch die Handtuchhalter, Ablageflächen, Hängeschränke usw. anbringen, sollte dies mit weiteren Arbeiten wie eventuelle Malerarbeiten nicht kollidieren.

Maler

Zum Schluss kommt der Maler zum Einsatz, der für die Optik der Decke sorgt und falls nicht Wandhoch gefliest wurde die fliesenfreie Bereiche der Wände mit geeigneter Innenfarbe, die auch für den Nassbereich geeignet ist, streicht.
Bei eventuellen Beanstandungen, die in Verlaufe der Sanierung festgestellt wurden, sollte dies dem jeweiligen Handwerker mitgeteilt werden, damit die Korrektur zügig ausgeführt wird.

Werbeagentur: Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

“Kamera läuft! Action bitte!”. Ein modernes Gebäude und eine coole puristisch hochmoderne Büroausstattung stehen im Mittelpunkt der Darstellung. Der Duft des Kaffees strömt durch die Räume. Am Empfang eine unterkühlte blonde junge Frau, frisch gepudert, mit modischer Brille und dennoch freundlich lächelnd, begrüßt den Kunden. Das attraktive Team ist nicht älter als Mitte 30. So wird das Klischee einer Werbeagentur in einer Daily-Soap vorgestellt. Doch ist dies wirklich der Arbeitsalltag der Werbeagentur Marke Mensch Natur aus Karlsruhe?

Strukturierte Arbeitsalltag ist die halbe Miete

Organisation ist für eine Werbeagentur elementar wichtig. Im Team herrscht eine dauerhafte Dynamik innerhalb der Zuständigkeitsbereiche. Es geht gerne mal hektischer zu. Das Klientel sind kleine bis größere Unternehmen durch unterschiedliche nationalen und internationalen Bereiche.

Auf das richtige Timing kommt es in der Agentur an. Die Termine stehen und Zeit gibt es keine zu verschenken. Der Alltag ist geprägt von Absprachen, Briefings sowie Meetings. Der Tag wird am Morgen vom Team taff durchorganisiert. Die To-do-Liste steht und wird noch einmal durchgesprochen. Was ist dringend und welche Projekte benötigen heute mehr Aufmerksamkeit? Im Meetingraum ist der Chart schon voll gespickt mit bunten Zetteln. Jeder Kunde besitzt seine eigene Farbe. Korrekturen werden im Team besprochen und vorgenommen.

Auf das Gesamtkonzept kommt es an

Grafische Gestaltungen, Analyseerstellungen, die Erarbeitung einer Werbestrategie gehören wie die Planung des Werbeetats zum Arbeitsalltag dazu. Grafiker und Art-Direktoren sowie Layouter sind für eine Werbeagentur wie die administrative Seite zum wichtigen Personal. Die Hierarchien sind flach. Selbständiges Arbeiten ist eine Grundvoraussetzung. Dabei wird neben der kreativen Seite der Mitarbeiter die Fähigkeit erwartet, den aktuellen Zeitgeist zu erkennen und folgerichtig umzusetzen.

Die einzelnen Arbeitsschritte werden delegiert und strukturiert. Jeder Mitarbeiter kennt sein Aufgabengebiet und arbeitet entsprechend zu. In den Meetings wird fortlaufend intensives Brainstorming betrieben. Alles steht in einer Werbeagentur im Zeichen der Kreativität. Die Arbeit wird einerseits dominiert von Routinearbeiten und vom projektbezogenen Geschäft. Die Abwechslung aufgrund der ständig neuen Projekten ist ebenso garantiert. Die Atmosphäre ist locker und den klassischen Feierabend gibt es nicht. Jede Arbeit an sich bereitet dem Team viel Freude, ist herausfordernd und es geht zumeist freundschaftlich zu.

Schwerpunktthemen gibt es nicht, die Bandbreite der Aufgaben ist generell sehr groß. Mit den modernen Kommunikationstechniken sind alle Mitarbeiter vertraut. Sich in neue Themen einzuarbeiten, gehört zum Arbeitsalltag. Kompromiss- und Teamfähigkeit sind unerlässlich. Der regelmäßige Austausch und die enge Zusammenarbeit sind elementar wichtig. Kreative Köpfe und Designer sowie Konzeptentwickler finden in einer Werbeagentur ihr optimales Wirkungsumfeld.

Es kommt auf jedes Wort an

Es wird getextet, Bildmaterial und Videos werden zusammengestellt, Broschüren und Blogartikel vorbereitet. Webseiten werden neu konzipiert, verändert und Imagefilme für Unternehmen gedreht. Neue Social-Media-Kampagnen werden gefahren und Kundengespräche vor Ort und in der Agentur abgehalten. Die Werbeagentur steht auf Multitaskingfähigkeit. Es gibt viel zu tun und das Team ist befähigt, flexibel zu reagieren und mehrere Dinge auf einmal zu erledigen. Perfektes Zeitmanagement ist eine Grundvoraussetzung für gelungene Projekte. Das Vermarkten von Marken und deren Produkten steht im Fokus des Geschehens. Die perfekte Kommunikation in Wort und Schrift ist für eine Werbeagentur als Dienstleister der Schlüssel zum Erfolg.

Feinkost: Steigendes Bewusstsein für Lebensmittel in der Bevölkerung

Die weltweit wachsende Bevölkerung, aber auch der Klimawandel, politische Unruhen und die Corona-Pandemie, haben den Druck auf die Lebensmittelindustrie erhöht. Neue und kreative Möglichkeiten, um die Weltbevölkerung zu ernähren, müssen ebenso wie neue Lieferketten und veränderte Produktionsprozesse bedacht werden. Dies führt beim Konsumenten jedoch zu einer neuen Achtsamkeit gegenüber Lebensmittel. Das steigende Bewusstsein lässt die Menschen zu Feinkost von Geschmackvoll, nachhaltigen Lebensmitteln und einem wertigeren Umgang mit den Lebensmitteln greifen. Verwendung statt Verschwendung ist das Leitmotiv.

Lebensmittel für die Mülltonne

Rund ein Drittel der produzierten Lebensmitteln landen im Müll. Sowohl bei der Produktion selbst als auch in den Haushalten werden Nahrungsmittel entsorgt. Kartoffeln mit Augen, Gurken, die nicht richtig gebogen sind, Äpfel mit kleinen Druckstellen oder Gemüse, das zu klein oder groß ist: Diese Produkte werden von den Produzenten weggeworfen und kommen nicht in den Lebensmittelkreislauf. Das gestiegene Bewusstsein gegenüber den Lebensmittel hat bereits zum Umdenken geführt und die Produkte werden sowohl beim Direktvertrieb, über die Lebensmittelrettung in kleinen Läden oder von Supermarktketten unter Namen wie “Wunderlinge”, “ToGoodToGo” oder “Rettertüte” angeboten. Im Haushalt führen verdorbene Wurstpackungen und sauer gewordene Milch zur Lebensmittelverschwendung, in der Gastronomie sind es die zu großen Portionen, die das Wegwerfen fördern. Abhilfe kann ein Umdenken beim Einkauf mit einer genauen Einkaufsplanung, eine fachgerechte Lagerung und der Verzicht auf den täglichen Überfluss bringen. Die Industrie hat auf das Problem mit den Speiseabfällen durch längere Haltbarmachung, die Gastronomie durch Seniorenteller und ein Einpackservice reagiert. Letztlich führt jedoch nur das steigende Bewusstsein des Konsumenten für die Lebensmittel zu einer Vermeidung der weggeworfenen Lebensmittel. Wenn Konsumenten 5 Minuten vor Ladenschluss das gesamte Sortiment vorrätig wünschen, dann werden verderbliche Waren nach der Sperrstunde weggeworfen.

Klimawandel und Feinkost gehen Hand in Hand

Weite Transportwege, saisonale Lebensmittel und die Exoten der Feinkost tragen ebenso zum negativen Klimawandel bei wie der übermäßige Fleischkonsum. Studien des WWFs haben nachgewiesen, dass die globalen Treibhausemmissionen zu 10 % auf verschwendete Lebensmittel zurückzuführen sind. Eine weitere Ursache für den Klimawandel sind die mit der Nutztierhaltung verbundene Landwirtschaft. Durch den übermäßigen Fleisch- und Milchproduktekonsum werden mehr Futtermitteln in Monokultur angebaut, Regenwälder abgeholzt und Pestizide kommen zum Einsatz. Ein Umdenken nach lokalen und regionalen Nahrungsmitteln, verbunden mit einem Trend zu vegetarischer Ernährung, hat besonders in der jungen Bevölkerung bereits stattgefunden.

Neue und alte Lebensmittel fördern

Alte Apfelsorten zeichnen sich durch eine besonders Geschmacksvielfalt aus. Diese zu erhalten und in einer nachhaltigen Landwirtschaft anzubauen, aber auch neue Produkte wie das Fleisch der Yakrinder oder der Konsum von Insekten sind im Vormarsch. Immer öfter landen die proteinhaltigen Insekten, Samen und Kerne, die das Immunsystem unterstützen und unter dem Begriff Superfood bekannt sind, auf dem Teller der heimischen Bevölkerung. Die äußerst genügsamen Yakrinder liefert ein mageres und sehr aromatisches Fleisch und kommt mit den extremen Lebensbedingungen der Alpen gut zurecht. Palmölfreie Produkte werden stärker nachgefragt, um den CO2-Ausstoß beim Anbau zu reduzieren. Biobauern und alternative Landwirte versuchen mit neuen Trends und alten Lebensgewohnheiten das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen und trotzdem hochwertige Lebensmittel zu liefern.

Das steigende Bewusstsein der Bevölkerung für Lebensmittel bedeutet ein Aus für Billigfleisch, ständig verfügbare Waren und exotische Obst- und Gemüsesorten außerhalb der Saison. Stattdessen werden lokale und nachhaltige Produkte nachgefragt.