Der Beruf des Entrümplers

Wer schon einmal eine Wohnung oder gar ein ganzes Haus entrümpeln musste – sei es wegen des eigenen Auszugs, sei es wegen einer Erbschaft – weiß, was das für ein Aufwand ist. Wie soll ich diese Aufgabe nur stemmen? Das ist der vorherrschende Gedanke, wenn man beispielsweise durch die vollgestopften Räume eines geerbten Hauses schleicht. Zwar ist die Nachricht an sich sehr schön, dass ein ganzes Haus geerbt wurde. Doch viel weniger schön ist all das, was sich über Jahre und Jahrzehnte darin angesammelt hat. Zum Glück gibt es für derartige Räumungsaktionen professionelle Hilfe: Der Entrümpler kommt. Profis wie für die Entrümpelung München nehmen die lästige Arbeit ab und entsorgen alles sorgfältig.

Was leistet der Profi-Service?

Menschen, die vor dem angesammelten Gerümpel in einer Wohnung stehen, sollten keine Zeit und Gedanken mit der Option verschwenden, selbst aufzuräumen. Der Aufwand ist noch gigantischer, als es schon auf den ersten Blick wirkt. Der Müll muss nämlich ordnungsgemäß getrennt werden. Nicht alles darf einfach auf die Mülldeponie. Ein professioneller Entrümpelungs-Service weiß, wie vorzugehen ist. Die Fachleute schaffen die Haushaltsauflösung und Entrümpelung manchmal schon an einem Tag, länger als drei bis vier Tage dauert es nie. Das Vorgehen ist gut organisiert: Ein Mitarbeiter der Firma schaut sich mit dem Wohnungsinhaber (oder ehemaligen Mieter) gemeinsam die Räume an, kalkuliert den Aufwand und unterbreitet daraufhin ein Angebot. Anschließend wird nach Termin beräumt, getrennt, sortiert und abtransportiert – umweltgerecht und streng nach gesetzlichen Vorschriften. Es kommt nicht einfach alles nur auf die Mülldeponie, den Schrottplatz oder in den Sondermüll. Es wird auch verwertet, was zu verwerten ist (mit Anrechnung gegen die Leistung der Firma), nötigenfalls lagern die Profis Gegenstände ein, von denen noch nicht ganz klar ist, was mit ihnen geschehen soll. Teppiche und Tapeten entfernen sie, sie dichten Wasserleitungen ab und demontieren Lampen, Küchen und Einbauschränke.

das berufsbild des entrümplers

Verwertung von brauchbaren Gegenständen

Grundsätzlich versprechen die Firmen, brauchbare Gegenstände zu verwerten und den Wert anzurechnen. Allerdings sollten die Kunden nicht mit gigantischen Summen rechnen. Es gibt Möbel, die möchten nicht einmal gemeinnützige Einrichtungen geschenkt haben. Sie müssen dann auf die Deponie. Einiges lässt sich aber auf dem Flohmarkt oder in Second-Hand-Läden verkaufen, der Entrümpler schätzt das schon bei der ersten Besichtigung angemessen ein. Zu diesem Beruf gehört im Übrigen viel Expertise. Die Entrümpler müssen genau wissen, wie Rohstoffe für das Recycling getrennt werden und was gefährlicher oder umweltschädlicher Sondermüll ist, für den es dementsprechend gesonderte Entsorgungseinrichtungen gibt. Das muss ein Entrümpler genau unterscheiden können. Außerdem sollte er handwerkliche Fähigkeiten mitbringen: Es gibt viel zu demontieren, wobei am Haus kein Schaden entstehen darf.

Berufsfeld Rechtsanwalt

Rechtsanwälte vertreten Mandanten in Zivil- und Strafprozessen, wobei es die unterschiedlichen juristischen Sachgebiete gibt. Es steht einem Rechtsanwalt frei, sich auf eines oder mehrere dieser Gebiete zu spezialisieren. Der Beruf ist auf jeden Fall höchst interessant, aber keinesfalls durchweg so glamourös, wie es in den beliebten Anwaltsserien dargestellt wird. Die meisten Kanzleien wie Brender & Hülsmeier – Rechtsanwälte in Frankfurt am Main sind darüber hinaus auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert.

Berufsbild Rechtsanwalt: Mythos und Praxis

Das Berufsbild ist mit zwei gegensätzlichen Mythen behaftet: Entweder soll der Rechtsanwalt der wackere Vertreter des Rechts sein, der einem unschuldigen Angeklagten zum Freispruch verhilft oder auch im Zivilprozess den armen Verbraucher gegen den bösen und mächtigen Konzern vertritt (und natürlich obsiegt), oder er ist im negativen Sinn ein windiger Rechtsverdreher, der die Bösewichte vor ihrer gerechten Strafe schützt. Beides ist in dieser scharfen Zeichnung nicht korrekt. Ein Anwalt muss natürlich seinen Mandanten vertreten und dabei die Mittel des Rechts auszuschöpfen versuchen, doch das letzte Wort hat immer das Gericht. Vor diesem sind wir aber alle wie auf hoher See in Gottes Hand. Das Gericht wägt bei einem Prozess mehrere wichtige Faktoren und Meinungen gegeneinander ab: die mehr oder weniger eindeutige Rechtslage, die Meinung der beiden Kontrahenten, die Mehrheitsmeinung und die Minderheitsmeinung zu dem Fall. Der Anwalt versucht, das Gericht von der Meinung seines Mandanten zu überzeugen.

Tätigkeiten eines Rechtsanwalts

Der Rechtsanwalt prüft einen an ihn herangetragenen Fall, berät den Mandanten kostenpflichtig (Verrechnung gegen spätere Vertretungsgebühren im Prozess) und schlägt dann eine Vergleichs- oder Prozessstrategie vor. Wenn es zum Prozess kommt, vertritt der Anwalt seinen Mandanten vor Gericht. Es gibt etliche Fälle, in denen Rechtsanwälte einem klagewilligen oder von einer Klage betroffenen Mandanten vom Prozess abraten. In vielen weiteren Fällen streben sie den Vergleich mit der Gegenseite an, der für den Mandanten deutlich vorteilhafter sein kann. Im Übrigen ist der Rechtsanwalt auch mit Routinetätigkeiten wie E-Mails checken, Post beantworten, Telefonate führen und Akten bearbeiten beschäftigt.

Studium eines Rechtsanwalts

Ein Rechtsanwalt muss grundsätzlich an einer Hochschule ein Jurastudium absolviert haben. In Deutschland sind hierfür vier Semester Grundstudium und weitere fünf Semester Hauptstudium erforderlich. Während des Hauptstudiums spezialisieren sich die angehenden Anwälte auf ein Sachgebiet. Zum Grundstudium gehören auf jeden Fall:

  • Zivilrecht und bürgerliches Recht
  • Strafrecht
  • öffentliches Recht

Die möglichen Schwerpunkte im Hauptstudium sind sehr umfangreich, sie reichen vom europäischen Recht über Medien-, Umwelt-, Wettbewerbsrecht-, Handels-, Erb-, Familien-, Arbeits-, Sozial-, Straf- und Verbraucherrecht bis hin zum Kultur- und Kirchenrecht. Den Abschluss bildet das Staatsexamen.

Berufsvorstellung: Stadtführer

Stadtführer ist zweifellos ein Traumberuf, für den es allerdings keine offizielle Ausbildung gibt. Die Berufsbezeichnung ist auch in Deutschland nicht juristisch geschützt. Jedermann darf sich Reiseführer nennen, was leider auch einige schwarze Schafe auf den Plan ruft. Das kann Kunden skeptisch machen, was das Geschäft für selbstständige Reiseführer etwas erschwert. Allerdings werden kaum schlechte Erfahrungen mit Reiseführern berichtet. Inzwischen gibt es aber auch digitale Stadtführungen und Stadtrallyes bei denen die User via Smartphone oder Tablet in Verbindung mit spannenden Aufgaben die Stadt auf eigene Faust erkunden können.

Stadtführer: Beruf für Quereinsteiger

Quereinsteiger haben sehr gute Chancen in diesem Beruf, müssen sich aber das nötige Wissen selbst aneignen. Idealerweise stammen sie aus mindestens einer Stadt, durch die sie ihre Gäste führen, manchmal sind sie auch in mehreren Städten tätig. Eine wichtige Fähigkeit für Stadtführer ist ein sehr gutes Zahlen- und Faktengedächtnis, eine weitere nützliche Eigenschaft ist die gute Kommunikationsfähigkeit. Außerdem brauchen Sie für diesen Beruf

  • eine gute körperliche Kondition, denn Sie sind meistens zu Fuß unterwegs,
  • eine gute, klare Stimme,
  • ein Personengedächtnis, um sich die Mitglieder Ihrer Reisegruppe zu merken,
  • ein Netzwerk in der Stadt (Stadtmarketing, Museen etc.) sowie
  • eventuell einen Studienabschluss oder eine andere Ausbildung in Geschichte.

Gute Chancen und Fähigkeiten haben Stadtführer, die bereits im touristischen Bereich tätig waren.

Was macht ein Stadtführer?

Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Stadtführer zeigen Touristen auf geplanten Touren ihre Stadt und liefern dabei entsprechende Hintergrundfakten. Wenn sie wirklich aus der Stadt stammen bzw. schon länger dort leben, können sie die Fakten mit vielen Anekdoten anreichern, die von Zeit zu Zeit auch persönlich gefärbt sein dürfen. Allerdings setzt ein guter Stadtführer dieses Mittel sparsam ein, denn er soll nicht seine Lebensgeschichte, sondern etwas über die Stadt erzählen. Zu den Fakten gehören:

  • historische Hintergründe zu Sehenswürdigkeiten
  • Insider- und Geheimtipps zum Beispiel zu Restaurants
  • Tipps für Shoppinglustige
  • lokale Besonderheiten, Verhaltensregeln und Vorschriften
  • Brauchtum
  • lokale Akteure
  • Wege abseits der Touristenpfade

Stadtführer und Reiseführer: Was ist der Unterschied?

Reiseführer sind meistens auf Busreisen für Tage oder gar Wochen mit einer Reisegruppe unterwegs und haben dabei auch administrative Aufgaben wie die Organisation der Reise inklusive Pausen, der Unterkunft und Verpflegung oder des Freizeitangebots zu erledigen. Nicht immer muss sich ein Reiseführer um all das kümmern, weil für die meisten Aufgaben seine Agentur zuständig ist, doch er muss immer wieder auch Sonder- oder Notsituationen bewältigen, die so auf einem Stadtrundgang kaum vorkommen – etwa ein Krankheitsfall im Bus oder auch die Bespaßung der Gruppe während eines Staus. Stadtführer erscheint daher als die etwas einfachere Tätigkeit.