Berufsfeld Rechtsanwalt

Rechtsanwälte vertreten Mandanten in Zivil- und Strafprozessen, wobei es die unterschiedlichen juristischen Sachgebiete gibt. Es steht einem Rechtsanwalt frei, sich auf eines oder mehrere dieser Gebiete zu spezialisieren. Der Beruf ist auf jeden Fall höchst interessant, aber keinesfalls durchweg so glamourös, wie es in den beliebten Anwaltsserien dargestellt wird. Die meisten Kanzleien wie Brender & Hülsmeier – Rechtsanwälte in Frankfurt am Main sind darüber hinaus auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert.

Berufsbild Rechtsanwalt: Mythos und Praxis

Das Berufsbild ist mit zwei gegensätzlichen Mythen behaftet: Entweder soll der Rechtsanwalt der wackere Vertreter des Rechts sein, der einem unschuldigen Angeklagten zum Freispruch verhilft oder auch im Zivilprozess den armen Verbraucher gegen den bösen und mächtigen Konzern vertritt (und natürlich obsiegt), oder er ist im negativen Sinn ein windiger Rechtsverdreher, der die Bösewichte vor ihrer gerechten Strafe schützt. Beides ist in dieser scharfen Zeichnung nicht korrekt. Ein Anwalt muss natürlich seinen Mandanten vertreten und dabei die Mittel des Rechts auszuschöpfen versuchen, doch das letzte Wort hat immer das Gericht. Vor diesem sind wir aber alle wie auf hoher See in Gottes Hand. Das Gericht wägt bei einem Prozess mehrere wichtige Faktoren und Meinungen gegeneinander ab: die mehr oder weniger eindeutige Rechtslage, die Meinung der beiden Kontrahenten, die Mehrheitsmeinung und die Minderheitsmeinung zu dem Fall. Der Anwalt versucht, das Gericht von der Meinung seines Mandanten zu überzeugen.

Tätigkeiten eines Rechtsanwalts

Der Rechtsanwalt prüft einen an ihn herangetragenen Fall, berät den Mandanten kostenpflichtig (Verrechnung gegen spätere Vertretungsgebühren im Prozess) und schlägt dann eine Vergleichs- oder Prozessstrategie vor. Wenn es zum Prozess kommt, vertritt der Anwalt seinen Mandanten vor Gericht. Es gibt etliche Fälle, in denen Rechtsanwälte einem klagewilligen oder von einer Klage betroffenen Mandanten vom Prozess abraten. In vielen weiteren Fällen streben sie den Vergleich mit der Gegenseite an, der für den Mandanten deutlich vorteilhafter sein kann. Im Übrigen ist der Rechtsanwalt auch mit Routinetätigkeiten wie E-Mails checken, Post beantworten, Telefonate führen und Akten bearbeiten beschäftigt.

Studium eines Rechtsanwalts

Ein Rechtsanwalt muss grundsätzlich an einer Hochschule ein Jurastudium absolviert haben. In Deutschland sind hierfür vier Semester Grundstudium und weitere fünf Semester Hauptstudium erforderlich. Während des Hauptstudiums spezialisieren sich die angehenden Anwälte auf ein Sachgebiet. Zum Grundstudium gehören auf jeden Fall:

  • Zivilrecht und bürgerliches Recht
  • Strafrecht
  • öffentliches Recht

Die möglichen Schwerpunkte im Hauptstudium sind sehr umfangreich, sie reichen vom europäischen Recht über Medien-, Umwelt-, Wettbewerbsrecht-, Handels-, Erb-, Familien-, Arbeits-, Sozial-, Straf- und Verbraucherrecht bis hin zum Kultur- und Kirchenrecht. Den Abschluss bildet das Staatsexamen.

Berufsvorstellung: Stadtführer

Stadtführer ist zweifellos ein Traumberuf, für den es allerdings keine offizielle Ausbildung gibt. Die Berufsbezeichnung ist auch in Deutschland nicht juristisch geschützt. Jedermann darf sich Reiseführer nennen, was leider auch einige schwarze Schafe auf den Plan ruft. Das kann Kunden skeptisch machen, was das Geschäft für selbstständige Reiseführer etwas erschwert. Allerdings werden kaum schlechte Erfahrungen mit Reiseführern berichtet. Inzwischen gibt es aber auch digitale Stadtführungen und Stadtrallyes bei denen die User via Smartphone oder Tablet in Verbindung mit spannenden Aufgaben die Stadt auf eigene Faust erkunden können.

Stadtführer: Beruf für Quereinsteiger

Quereinsteiger haben sehr gute Chancen in diesem Beruf, müssen sich aber das nötige Wissen selbst aneignen. Idealerweise stammen sie aus mindestens einer Stadt, durch die sie ihre Gäste führen, manchmal sind sie auch in mehreren Städten tätig. Eine wichtige Fähigkeit für Stadtführer ist ein sehr gutes Zahlen- und Faktengedächtnis, eine weitere nützliche Eigenschaft ist die gute Kommunikationsfähigkeit. Außerdem brauchen Sie für diesen Beruf

  • eine gute körperliche Kondition, denn Sie sind meistens zu Fuß unterwegs,
  • eine gute, klare Stimme,
  • ein Personengedächtnis, um sich die Mitglieder Ihrer Reisegruppe zu merken,
  • ein Netzwerk in der Stadt (Stadtmarketing, Museen etc.) sowie
  • eventuell einen Studienabschluss oder eine andere Ausbildung in Geschichte.

Gute Chancen und Fähigkeiten haben Stadtführer, die bereits im touristischen Bereich tätig waren.

Was macht ein Stadtführer?

Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Stadtführer zeigen Touristen auf geplanten Touren ihre Stadt und liefern dabei entsprechende Hintergrundfakten. Wenn sie wirklich aus der Stadt stammen bzw. schon länger dort leben, können sie die Fakten mit vielen Anekdoten anreichern, die von Zeit zu Zeit auch persönlich gefärbt sein dürfen. Allerdings setzt ein guter Stadtführer dieses Mittel sparsam ein, denn er soll nicht seine Lebensgeschichte, sondern etwas über die Stadt erzählen. Zu den Fakten gehören:

  • historische Hintergründe zu Sehenswürdigkeiten
  • Insider- und Geheimtipps zum Beispiel zu Restaurants
  • Tipps für Shoppinglustige
  • lokale Besonderheiten, Verhaltensregeln und Vorschriften
  • Brauchtum
  • lokale Akteure
  • Wege abseits der Touristenpfade

Stadtführer und Reiseführer: Was ist der Unterschied?

Reiseführer sind meistens auf Busreisen für Tage oder gar Wochen mit einer Reisegruppe unterwegs und haben dabei auch administrative Aufgaben wie die Organisation der Reise inklusive Pausen, der Unterkunft und Verpflegung oder des Freizeitangebots zu erledigen. Nicht immer muss sich ein Reiseführer um all das kümmern, weil für die meisten Aufgaben seine Agentur zuständig ist, doch er muss immer wieder auch Sonder- oder Notsituationen bewältigen, die so auf einem Stadtrundgang kaum vorkommen – etwa ein Krankheitsfall im Bus oder auch die Bespaßung der Gruppe während eines Staus. Stadtführer erscheint daher als die etwas einfachere Tätigkeit.

Der Beruf des Immobiliensachverständigen

Immobiliensachverständige erstellen Gutachten zum ökonomischen Wert von Immobilien und Grundstücken. Daraus lassen sich marktgerechte Preise, Mieten, Pachten und Versicherungswerte ableiten.

Wie läuft die Tätigkeit von Immobiliensachverständigen praktisch ab?

Experten wie die Grund & Boden Wert GmbH – Immobiliensachverständige aus Stuttgart erhalten ihre Aufträge von Firmen, Banken, Versicherungen oder Privatpersonen. Sie beurteilen

  • Wohn- und Geschäftshäuser,
  • größere Gewerbeeinheiten (Produktionshallen, Einkaufszentren etc.),
  • Gebäude für die Nutzung durch Behörden,
  • Bauland,
  • Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft sowie
  • Flächen für den Straßenbau

in Bezug auf ihren aktuellen wirtschaftlichen Wert. Neben der Ermittlung eines realistischen Kauf-/Verkaufspreises ist ein Ziel der Begutachtung die Ermittlung von Miet-, Beleihungs- und Versicherungswerten. Dabei sind viele Detailfragen zu klären. Die Lage, die Bausubstanz und die Ausstattung spielen eine Rolle, doch bei Mietwertgutachten muss beispielsweise auch der lokale Mietspiegel herangezogen werden. Des Weiteren erstellen Immobiliensachverständige für den Handel von Immobilien die geforderten Verkehrswertgutachten, die eine präzise Basis für die Darstellung des Marktwertes sind. Das Ziel ist immer eine gerichtsfeste Wertermittlung, weil es auch um vermögensrechtliche Auseinandersetzungen – etwa im Scheidungs- oder Erbfall – gehen kann.

Was verdient ein Immobiliensachverständiger?

Der Bundesdurchschnitt liegt beim Verdienst im Jahr 2019 zwischen rund 4.200 bis 5.100 Euro brutto. Das genaue Einkommen hängt auch von der Region ab, in welcher der Sachverständige tätig ist.

Aus- und Weiterbildung

Ein Immobiliensachverständiger muss bestimmte Kernkompetenzen mitbringen. Dazu gehören die generelle Kenntnis der Gutachter- und Sachverständigentätigkeit bezüglich der Abläufe und Strukturen, die Expertise zur Immobilienbewertung, das Wissen um die Kundenberatung und -betreuung sowie die Fähigkeit, eine Immobilie nicht nur vollkommen exakt zu taxieren, sondern auch einen groben Wert einzuschätzen. Letzteres wird von Kunden oft unverbindlich angefragt, wenn der Sachverständige etwa einen Immobilienmakler berät. Zu dieser Einschätzung gehört auch die Beurteilung der Ertragsfähigkeit von Grund und Boden. Nicht zuletzt muss der Sachverständige etwas über den Immobilienkauf und -verkauf, über die Wohnungswirtschaft, über die verschiedenen Immobilientypen und zur Standortanalyse von Immobilien wissen. Juristische Grundkenntnisse werden in folgenden Bereichen verlangt:

  • Grundbuch- und Liegenschaftsrecht
  • Bau- und Architektenrecht
  • Steuerrecht
  • Makler- und Vertragsrecht
  • Mietrecht
  • Wohnungseigentumsrecht

Diese Kenntnisse erwerben Immobiliensachverständige im Rahmen einer Weiterbildung. Ihr ursprünglicher Beruf kann Bauingenieur oder auch Kaufmann für Immobilienwirtschaft sein, doch auch Quereinsteiger werden Immobiliensachverständige. Eine Anstellung finden die Experten bei Immobilienvermittlern (Maklern), in Immobiliengutachterbüros und bei Immobilienhandelsgesellschaften. Das eigentliche Makeln gehört prinzipiell nicht zu ihren Aufgaben, sie müssen aber mit den entsprechenden Vorgängen gut vertraut sein.

Berufsvorstellung: Schuldnerberater

Die Verschuldung deutscher Haushalte steigt weiter an, was den Beruf des Schuldnerberaters sehr bedeutsam macht. Es ist kein Ausbildungsberuf, doch es gibt Lehrgänge, die mit einem Zertifikat abschließen und den Teilnehmern anschließend ermöglichen, in der Schuldnerberatung tätig zu sein. Profis wie die Weg Adresse – Online Schuldnerberatung helfen Menschen gezielt aus den roten Zahlen zu kommen.

Voraussetzungen für den Beruf des Schuldnerberaters

Ein Studienabschluss ist erwünscht, um den Lehrgang als Schuldnerberater*in zu beginnen. Bevorzugte Fachrichtungen sind:

  • Betriebswirtschaft
  • Sozialpädagogik
  • Rechtswissenschaft

Sehr viele Schuldnerberater*innen kommen aus dem sozialpädagogischen oder psychologischen Bereich. Schulden haben zwar auch etwas mit der häuslichen Betriebswirtschaft und mit rechtlichen Problemen zu tun, doch noch häufiger sind die tieferliegenden Ursachen psychosoziale Probleme. Diese führen zu einer geringeren Leistungsfähigkeit bei den Einkünften und zu einem unkoordinierten, kontraproduktiven Konsumverhalten. Beides gemeinsam schafft unkontrollierbare Schulden.

Welche Ausbildungen zum Schuldnerberater gibt es?

Der Schuldnerberater heißt heute „Schulden-Coach“, außerdem bieten entsprechende Bildungsinstitute auch Ausbildungen zum Schulden-Coach für Jugendliche an. Diese Weiterbildung, die sich inhaltlich teilweise stark vom klassischen Schulden-Coach für Erwachsene unterscheidet, setzt auf eine umfassende Prävention. Jugendliche müssen lernen, mit Geld umzugehen. Die Ausbildung richtet sich gezielt an Fachkräfte, die in der Jugend- und Jugendgerichtshilfe oder beim Jugendamt tätig sind.

Das Können und Fachwissen eines Schuldnerberaters

Schuldnerberater bzw. Schulden-Coaches sind qualifiziert, um die Verschuldungssituation eines Menschen richtig einzuschätzen und Lösungsansätze aufzuzeigen. Diese beinhalten verschiedene Möglichkeiten des Schuldners, seine Situation in den Griff zu bekommen:

  • Verbesserung der Einnahmesituation
  • Reduzierung der Ausgaben
  • Verhandlung mit Gläubigern über die Streckung der Schulden und/oder einen Teilerlass
  • Ermittlung der psychosozialen Ursachen für die Verschuldung
  • daraus resultierend Veränderung des Verhaltens (Umgang mit Geld)
  • nötigenfalls Schritt in die Insolvenz

Der Schuldnerberater muss mehrere Aspekte angemessen einschätzen:

  • Ist die Verschuldungssituation noch beherrschbar oder ist die Insolvenz bzw. Abgabe der eidesstattlichen Versicherung unausweichlich?
  • Kann der Schuldner seine Einnahmesituation verbessern?
  • Ist private Hilfe zu erwarten?
  • Kann der Schuldner sein Verhalten ändern?
  • Sind ihm die Konsequenzen seiner Situation bewusst?

Ein Schuldnerberater muss dem Schuldner auch aufzeigen, welche juristischen Konsequenzen bei Überschuldung drohen. Der Schuldner denkt nur an (gerichtliche) Mahnbescheide oder Pfändungen, doch es werden auch Haftbefehle bei fehlender Abgabe der eidesstattlichen Versicherung vollstreckt. Außerdem droht die Obdachlosigkeit bei permanenten Mietschuldnern. Vielen Betroffenen ist das nicht bewusst, weil sie es verdrängen. Ein Schulden-Coach muss in der Lage sein, diesen Verdrängungsprozess aufzubrechen und dem Schuldner klarzumachen, dass es ein Leben mit und nach der Insolvenz gibt. Allerdings darf eine Insolvenz nicht voreilig beantragt werden, bevor alle anderen Mittel ausgeschöpft wurden. Das wäre Insolvenzbetrug. Also muss der Schuldnerberater genau ermitteln, welche Mittel dem Schuldner noch zur Verfügung stehen. All das verlangt insgesamt eine hohe Expertise.

Berufsvorstellung: OnBoard Kurier

Ein Notfall und OnBoard Kurier überbringt persönlich wichtige und dringende Fracht. In der Regel ist er dabei mit dem Flugzeug unterwegs und lernt nicht selten in kurzer Zeit die ganze Welt kennen. Es geht darum, ein sensibles, per Hand transportables Frachtgut – ein seltenes Ersatzteil, ein Spenderorgan oder ein brisantes Dokument – direkt dem Empfänger zu übergeben. Der Service ist teuer, aber begehrt: Alle großen Logistiker bieten ihn an.

Wie sieht der Job für den OnBoard Kurier aus?

Es ist ein eiliger Job, Sightseeings am Zielort sind nicht vorgesehen. Auch muss dieser nicht immer sehr sehenswert sein, denn manchmal wird etwas zu einer abgelegenen Station in der Wildnis, manchmal auch in ein winziges Dorf am Ende der Welt gebracht. Natürlich bereisen die OnBoard Kuriere auch Metropolen auf allen Kontinenten, doch von diesen sehen sie in der Regel nur den Flughafen und flüchtig etwas beim Blick aus dem Taxifenster. Sie hinterlassen ihre Fracht am Zielort, die ihnen der Kunde quittiert, dann geht es ebenso eilig wieder zurück. Allzu anspruchsvoll ist der Job nicht. Es geht lediglich darum, die Fracht sicher und unversehrt sowie lückenlos bewacht zum Empfänger zu transportieren. Der OnBoard Kurier braucht

  • einen gültiger Reisepass,
  • gute Englischkenntnisse,
  • Flexibilität und
  • absolute Zuverlässigkeit.

Studenten übernehmen solche Jobs sehr gern, die zwar interessant, aber nicht übermäßig hoch bezahlt sind.

Wer sind die Kunden?

Die Kunden sind Unternehmen, Behörden und Privatleute, die dringende Sendungen nur dann verschicken, wenn die dauerhafte und persönliche Überwachung garantiert werden kann. Dafür bezahlen sie relativ viel Geld. Sie verlassen sich darauf, dass die Logistiker als Auftragnehmer ihre OnBoard Kuriere sehr gut checken. Deren Zuverlässigkeit ist allerdings nicht das einzige Kriterium. Es geht auch um die rein logistische Aufgabe, einen sehr effizienten Reiseplan blitzschnell zu organisieren. Die Reisezeit soll immer so kurz wie möglich gewählt werden. Dazu buchen die Logistiker stets den nächstmöglichen Flug einer Airline und des jeweiligen Anschlussfliegers, um die maximale Geschwindigkeit zu garantieren.

Organisation der OnBoard Kurier Flüge

Es gibt inzwischen spezialisierte Agenturen, die das aktuell schnellste OnBoard Kurier Angebot zum bestmöglichen Preis finden (bzw. vielleicht das zweitschnellste, aber billigste). In vielen Fällen geht es um eine Abwägung zwischen den Kosten und der Geschwindigkeit. Wenn etwa ein Organ zu transportieren ist, kann es einfach nicht schnell genug gehen – die Kosten spielen praktisch keine Rolle. In anderen Fällen kommt es auf einige Minuten oder Stunden nicht so sehr an, wenn der OnBoard Kurier dadurch etwas günstiger zu buchen ist. Die Agenturen können auf ein globales Netzwerk von Logistikern und professionellen Kurieren zugreifen. Die Buchungs- und Tracking-Prozesse laufen vollständig digitalisiert ab, Angebote werden oft in einer 40 bis 50 Sekunden erstellt. Aus Sicht des Kunden handelt es sich manchmal um einen logistischen Notfall, oft geht es um drohende Produktionsausfälle in der Industrie wegen fehlender Ersatzteile (oder auch Dokumente). Daher will der Auftraggeber sehr schnell wissen, wann er mit der Lieferung rechnen kann. Darauf hat sich die Branche eingestellt. Für den OnBoard Kurier heißt das: Er steht immer auf Abruf bereit.

Richtig bewerben

Viele Menschen schreiben zahllose Bewerbungen und erhalten keine Antworten oder eine Absage nach der anderen. Wahrscheinlich gibt es in ihrer Bewerbung kleine, aber bedeutende Fehler. Folgende Tipps können helfen, eine Bewerbung erfolgsträchtig zu gestalten:

#1: Qualifikationen richtig herausstellen

Bewerber punkten mit ihren Qualifikationen, das ist allgemein bekannt. Diese müssen sie aber auch richtig darstellen. Hierbei sind scheinbar kleine Formulierungen manchmal sehr entscheidend – so etwa ein „aber“ oder „leider“, das eigentlich vorhandene Fähigkeiten relativiert: „Leider spreche ich zu wenig Fachenglisch …“ oder „Englisch spreche ich, aber zu wenig für …“. Diese Formulierungen sind negativ und wirken damit in einer Bewerbung völlig kontraproduktiv. Richtig wäre: „Ich spreche Englisch und arbeite derzeit an meinem Fachenglisch im Bereich …“ (passend zur Stelle).

#2: Motivation für den Job betonen

Personalchefs wollen vor allem eines: Bewerber mit einer unabdingbaren Motivation für den Job. Diese kann mehr zählen als das rein fachliche Können. Fachwissen eignen wir uns heutzutage an, doch eine intrinsische Motivation ist über lange Zeit gewachsen und lässt uns im Job auch Durststrecken überstehen. Betonen Sie diese Motivation, indem Sie erklären, keinen Job lieber machen zu wollen als diesen, auf den Sie sich gerade bewerben!

#3: Bewerbung übersichtlich gestalten

Manche Bewerbungen sind inklusive Anschreiben, Lebenslauf und Auflistung der eigenen Qualifikationen unübersichtlich. Das ist extrem schlecht und vielleicht der Bewerbungskiller Nr. 1. Denken Sie daran: Ein Personalchef hat sehr wenig Zeit! Was er nicht buchstäblich auf einen Blick erfassen kann, interessiert ihn nicht mehr. Achten Sie auf die bestmögliche Übersichtlichkeit Ihrer Bewerbung!

Branchenvorstellung: Smart Factory

Die Smart Factory ist eine intelligente Fabrik. Der Begriff wurde erstmals für die Fertigungstechnik eingeführt und beschreibt eine Hightech-Strategie, welche die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Industrie 4.0 fördert. Es geht um eine Produktionsumgebung mit Fertigungsanlagen und Logistiksystemen, die sich weitestgehend ohne menschlichen Eingriff selbst organisieren. Auch Unternehmen haben sich auf die Smart Factory Beratung und Weiterbildung spezialisiert und unterstützen produzierende Unternehmen dabei diesen Wandel optimal zu nutzen.

Möglichkeiten und Merkmale der Smart Factory

Vernetzte Produktionssysteme, die in dynamische Engineering- und Business-Prozesse eingebettet sind, können sehr viel rentabler Halbzeuge und Endprodukte herstellen – und das auch bei sehr kleinen Stückzahlen bis zur Losgröße 1. Dabei ist es zusätzlich möglich, individuelle Kundenwünsche genaustens zu berücksichtigen. Um eine Smart Factory zu realisieren, bedarf es cyber-physischer Systeme, die online miteinander kommunizieren (IoT = Internet of Things). Selbst Halbzeuge und Werkstücke kommunizieren mit der Fertigungsanlage, indem sie beispielsweise mittels RFID-Chip ihre Fertigungsinformationen liefern, welche die Fertigungsanlage auslesen kann. Diese Daten steuern ihren Weg durch die Produktionsstätte mit den einzelnen Fertigungsschritten. Die wichtigsten Merkmale einer Smart Factory sind:

  • Verschiedenen Komponenten mit Relevanz für die Fertigungsleistungen sind intelligent untereinander vernetzt. Es gibt eine interne und eine externe Vernetzung – Letztere kommuniziert auch mit einer anderen Smart Factory beispielsweise eines Zulieferers.
  • Die Produktion ist individualisiert. Produktionsabläufe lassen sich flexibel modellieren. Dadurch können Kleinserien, Prototypen und Individualprodukte in einem Kostenrahmen produziert werden, der vorher nur durch Massenproduktion möglich war. Diese sogenannte Customization (Anpassung an Kundenwünsche) schafft einen sehr großen Mehrwert.
  • Big-Data-Technologien und embedded Systems steuern und überwachen die Smart Factory und ihren Produktionsprozess.
  • Die meisten Services erfolgen durch Cloud Computing, was die interne Hardware entlastet.
  • Es werden überwiegend drahtlose Kommunikationstechniken zwischen Werkstück und Fertigungsanlage genutzt. Die Favoriten sind mit Stand 2019 RFID und Bluetooth, mit weiteren Technologien wird derzeit experimentiert.

Die Rolle der cyber-physischen Systeme

In der Smart Factory vermitteln cyber-physische Systeme (etwa die RFID-Chips) zwischen den realen und den virtuellen Komponenten. Als Schnittstelle zwischen Produktionsanlage (Hardware) und intelligenter Steuerung per Software sind sie hohen physischen Belastungen ausgesetzt. Dennoch muss ihre Sensor-, Funk- und Prozessortechnik auch unter Hitze, Kälte, Staub, Nässe und Vibration funktionieren. Das ist ein Grund dafür, dass RFID-Chips sich schon seit vielen Jahrzehnten halten, es gibt sie immerhin seit den 1940er Jahren. Sie halten solchen Belastungen stand und funktionieren dennoch zuverlässig.

Big Data Umfeld der Smart Factory

In einer Smart Factory werden riesige Datenmengen verarbeitet. Hierzu sind Big Data Technologien erforderlich. Die großen Datenmengen sind zunächst meist unstrukturiert. Sie müssen verarbeitet und gespeichert werden. Hierzu benötigt die Smart Factory eine sehr leistungsfähige IT, die für eine performante Datenverarbeitung mit kurzen Zugriffszeiten sorgt.

Welche Rolle spielt der Mensch in einer Smart Factory?

Menschen programmieren und überwachen eine Smart Factory, sie müssen aber nicht mehr aktiv in den Fertigungsprozess eingreifen. In günstigen Fällen organisiert sich dieser selbst, manchmal sind auch Optimierungen erforderlich. Zum grundlegenden Design einer Smart Factory gehört auch die Abstimmung von Schnittstellen mit externen Systemen, also vornehmlich denen anderer smarter Fabriken, welche Programmierer vornehmen müssen. Ein wichtiges Arbeitsmittel für Beschäftigte in einer Smart Factory ist VR (Virtual Reality). Damit können sie ohne physischen Kontakt auf die Systeme einwirken.

Kundenbindung mit Werbeartikeln

Werbeartikel binden Ihre Kunden, und zwar vor allem dann, wenn sie nützlich sind. Daher sind und bleiben Kugelschreiber und Feuerzeuge die Werbeartikel-Klassiker: Sie funktionieren in jeder Branche. Warum? – Nun, sie bringen wirklich alles mit, was ein Werbemittel braucht: Funktionalität, den Aufdruck Ihres Logos (und Ihrer Kontaktdaten) sowie praktische Relevanz. Doch gibt es nicht noch mehr Möglichkeiten? – Natürlich! Wir haben uns auf dem Markt für Werbeartikel ein wenig umgeschaut. Und uns vom Profi WERBORO GmbH & Co. KG – Werbeartikel Online Shop ausführlich informieren lassen.

Was sagen Fachleute zum Kundenbindungspotenzial der Werbeartikel?

Die Fachverbände werden nicht müde, auf die Relevanz und den Nutzeffekt der preiswerten Werbeartikel hinzuweisen. Doch oft werde deren Wirkung noch unterschätzt, so die Erkenntnis der jüngsten Werbeartikel-Wirkungsstudie des GWW (Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft) von April 2019. Sie wies nach:

  • Nur etwas mehr als die Hälfte der deutschen KMU verteilt gezielt und regelmäßig Werbeartikel.
  • Allerdings besitzen 91 % aller deutschen Konsumenten (Personen ab 14 Jahre) mindestens einen Werbeartikel.
  • Die Werbeartikel werden überwiegend täglich genutzt oder zumindest angeschaut, weil sie auf diesen praktischen Nutzeffekt ausgelegt sind (Kugelschreiber, Feuerzeuge, Anspitzer, Schlüsselanhänger, Haftmagnete für den Kühlschrank, Erinnerungszettel und und und …)
  • Firmen, die Werbeartikel aktiv verteilen, können ihre Bindung von Bestandskunden um durchschnittlich 32 % erhöhen.

Das beweist: Werbeartikel bringen wirklich etwas. Sie sind vielfach deutlich preisgünstiger als Medienwerbung und erreichen in einigen Branchen viel mehr als diese konventionelle Werbeform. Daher empfiehlt der GWW den Unternehmern ein Umdenken.

kundenbindung mit werbeartikeln

Wie müssen Werbeartikel beschaffen sein?

Der entscheidende Effekt basiert auf ihrem praktischen Nutzwert. Wenn eine Firma gut funktionierende Kugelschreiber verteilt, die jedermann braucht, wird sich der Kunde bei jeder Benutzung des Schreibgeräts dankbar an diese Firma erinnern. Doch deren Logo muss wirklich gut erkennbar sein. Die Firma muss auch einen Namen haben, der auch bei dem kleinen Aufdruck auf einen Kugelschreiber noch im Gedächtnis haften bleibt. Wenn das nicht der Fall ist, weil die Firma etwas komplizierter heißt und ein etwas größeres Logo verwendet, sollten sie andere Werbemittel einsetzen. Vielleicht passt ihr Logo plus Firmenname viel besser auf ein Feuerzeug oder einen Haftnotizblock.

Besondere Werbeartikel

Die Anbieter von Werbeartikeln denken sich immer wieder neue und besondere Give-aways aus. Die Originalität schafft auch einen schönen Erinnerungseffekt. So sind beispielsweise Schuhputzsets zum Mitnehmen so praktisch wie nützlich, gleichzeitig fallen sie (bislang noch, Stand Sommer 2019) in die Kategorie „noch nicht gesehen“. Das ist ein hervorragender Werbeartikel für ein Hotel, wo Gäste oft so ein Set brauchen. Schauen Sie sich bei den Anbietern einmal um und wählen Sie diejenigen Werbeartikel, die so originell sind und am besten zu Ihrem Unternehmen passen.

Beruf: Personal Trainer

Ein Personal Trainer berät seine Kunden in der Regel 1:1 und seltener auch in kleinen Gruppen zu ihrer Fitness und Ernährung, außerdem führt er mit ihnen sportliche Übungen durch. Dieses Training mit begleitender Beratung ist sehr effizient und generiert hohe gesundheitliche Effekte. Grundlage für die Zusammenarbeit von einem Personal Fitness Trainer und KlientIn ist ein erstes Anamnesegespräch zum physischen und psychischen Zustand des Klienten und den Trainingszielen. Der Personal Trainer erstellt auf dieser Basis einen Plan für das Training und oft auch einen Ernährungsplan.

Personal Trainer Ausbildung

Wer diesen Beruf ergreifen möchte, bringt idealerweise eigene sportliche Erfahrungen und trainingswissenschaftliche Kenntnisse mit. Da die meisten Personal Trainer selbstständig arbeiten, sind auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse sehr nützlich. Wichtige Soft Skills sind Flexibilität, Belastbarkeit und ein hervorragendes Kommunikationsvermögen aufgrund der sehr direkten Arbeit mit den Klienten. Die individuellen Bedürfnisse eines Kunden müssen genauestens erfasst werden. Trainingswissenschaftliche Kenntnisse werden idealerweise mit dem Lehrgang für die Fitnesstrainer B-Lizenz erworben. Sportmediziner, Physiotherapeuten und Sportlehrer lassen sich auch oft zum Personal Trainer ausbilden und bringen aus ihren bisherigen Berufen gute Grundlagenkenntnisse mit. Die meisten Erfahrungen mit praktischem Sport haben naturgemäß ehemalige Profisportler. Die Ausbildung gliedert sich in Module, die unter anderem so aussehen können:

  • Modul 1: Berufsbild Personal Trainer
  • Modul 2: Zusammenspiel von Körper und Geist
  • Modul 3: Anamnese, Beschwerde- und Krankheitsbilder von Klienten
  • Modul 4: Verletzungen und ihre Therapie
  • Modul 5: Trainingslehre und Trainingsplanerstellung
  • Modul 6: Personal Trainer Übungen
  • Modul 7: Grundlagen der Ernährung
  • Modul 8: Aufbau einer selbstständigen Existenz – Rechtsgrundlagen
  • Modul 9: Verkauf, Marketing und Marktforschung

Arbeitsorte eines Personal Trainers

Grundsätzlich ist der Beruf auf Selbstständigkeit ausgerichtet. Dennoch gibt es viele Einrichtungen, in denen Personal Trainer dauerhaft – wenngleich auf selbstständiger Basis – arbeiten können. Das wären zum Beispiel Trainings- und Präventionszentren, Sportvereine, Fitnessstudios und sporttouristische Einrichtungen, zu denen auch die entsprechenden Abteilungen auf Kreuzfahrtschiffen zählen. Eine hohe berufliche Freiheit erlangen Personal Trainer, die überwiegend bis ausschließlich Privatpersonen trainieren. Diesen Kundenkreis müssen sie freilich permanent selbst akquirieren. Wenn sie gut sind, werden sie empfohlen. Einige Firmen stellen Personal Trainer fest an, um das BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement) ihrer Belegschaft durch regelmäßige Trainings und Beratungen zu fördern. Solche Angebote gibt es auch von einigen Krankenkassen sowie Sporthotels. Für den Beruf gibt es darüber hinaus Zusatzqualifikationen. Die Personal Trainer lernen in diesen weiterführenden Kursen alles über die neuesten Trends in ihrem interessanten Fachbereich.

Branchenvorstellung: Federtechnik

In Betrieben für Federtechnik werden Federn aller Art hergestellt. Von Federn aus Draht wie Druckfedern, Zugfedern, Drehfedern, Schlingfedern und diverse Sonderteile wie Drahtbiegeteile, Kupferspulen, Förderwendel, Endlosspiralen und vieles mehr wird hier produziert. Auch Blattfedern und alle Arten von Stanzbiegeteilen werden hier erzeugt. Ob Flachspiralfedern, Blechformteile, Tellerfedern oder Sonderteile wie Toleranzringe und Drehstäbe sind hier erhältlich. Natürlich werden in der Produktion beispielsweise bei Eglifedern – Federntechnik und Fabrik auch sogenannte Normfedern gefertigt und auch sogenannte Drall-Fix Federn erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch wofür wird diese Federtechnik benötigt?

Wo kommt Federtechnik zum Einsatz?

Federtechnik wird in sämtlichen Bereichen der Engineering-Projekte benötigt. Hier kommen vor allem spezifisch und individuell gefertigte Stanz-und Biegeteilen zum Einsatz. Diverse Drahtformteile können hier den jeweiligen Bedürfnissen erzeugt werden. In der Federtechnik werden sowohl Prototypen, als auch Teile in Klein- Mittel- und Groß-Serien hergestellt. Diese Federteile müssen den hohen Ansprüchen gerecht werden, um später einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können. Bei Federteilen handelt es sich um Komponenten, die hohen Belastungen ausgesetzt werden und welche permanent beansprucht werden.

Wie werden Federn und Formteile erzeugt?

 

 

In der Produktion kommt es bei der Federtechnik zum Stanzen, Biegen, Winden, Pressen, Schweißen und zum Montieren. Alle Abläufe müssen hier Hand in Hand laufen. Diese Teile werden in Stanzautomaten erzeugt, welche eine Stanzkraft von etwa 100 Tonnen aufweisen. Auch Exzenter- und hydraulische Pressen mit einer Stanzkraft von 100 Tonnen kommen in der Federtechnik zum Einsatz. Ob Schnell Stanzautomaten oder elektronische Federwindemaschinen, hierbei handelt es sich um Geräte, die vor allem in der Federtechnik anzutreffen sind. Mit speziellen Maschinen werden ringförmige Federelemente erzeugt und mit sogenannten Baltec-Maschinen können diverse Prototypen erzeugt werden.

Worauf muss bei der Federtechnik geachtet werden?

Für sämtliche technische Anforderungen kommen andere, individuelle Federn in Frage. Wichtig ist es, eine gute Beratung bei der Werkstoffwahl zu erhalten. Auch ist es wichtig, über die unterschiedlichen Fertigungstechnologien informiert zu werden und den Unterschied zwischen Wärme- und Oberflächenbehandlung zu kennen. Auch ist für einen reibungslosen Ablauf später eine Machbarkeitsabklärung und Risiko-Beurteilung durchzuführen. Hier sind die kompetenten Mitarbeiter der Federtechnik gefragt. Nur so können zufriedenstellende Lösungsvorschläge im CAD 3D-Verfahren gebracht werden und Prototypen und Fertigungsversuche angeboten werden.

Bei der Federtechnik dreht sich alles um das Thema Produktentwicklung und Fertigung. Hier arbeiten die Konstruktionsabteilung und die Fertigung im Werkzeugbau Hand in Hand und bieten hochwertige und strapazierfähige, robuste Federn und Formteile aller Art. Auch auf die ISO-Zertifizierung ist zu achten, und die Federn müssen technischen Ansprüchen gerecht werden.