Berufsbild: Maler

Beim Beruf Maler ist nicht der Künstler gemeint, der mit seinen Bildern und Zeichnungen besticht. Das Berufsbild Maler bezeichnet eine Berufsgruppe, die auch als Anstreicher genannt werden können. Der Maler ist verantwortlich für den Innen- aber auch für den Außenanstrich von Wohnungen, Häusern und Gebäuden.

Generell werden die Berufsgruppen Maler, Anstreicher und Lackierer zusammengefasst. Alle drei Berufsgruppen befassen sich mit der Gestaltung von Gebäuden, Wänden, aber auch Gegenständen. Diese Berufsgruppe arbeitet mit Farben. Auch wenn Maler und Anstreicher keine Künstler sind, die großartige Gemälde herstellen, so müssen diese wie der Maler Braunschweig dennoch eine gewisse künstlerische Ader und einen natürlichen Sinn für Schönheit und farbliche Gestaltung haben.

Welche Arbeiten führt der Maler aus?

Beim Berufsbild Maler handelt es sich um einen farbenfrohen Aufgabenbereich. Das Kinderzimmer wird in knalligen Farben gestrichen, das Wohnzimmer erhält einen pastelligen Anstrich und das Schlafzimmer wird in ein stylisches und modernes Beige getaucht. Die Büroräume werden im reinsten weiß gemalt und auch die Außenfassade des Wohnbaus erhält einen neuen, farblich passenden Touch.

Der Maler, Anstreicher und Lackierer sollte bezüglich farblicher Gestaltung absolut sattelfest und stilsicher sein. Maler müssen auch ihre Kunden immer wieder beraten und erklären, welche Farben für welche Räume am besten geeignet sind, und auch warum.

Maler malen jedoch nicht nur die Wände an, sondern haben auch zahlreiche andere Maltechniken und Gestaltungsvorschläge in Petto. Ein Maler hilft Ihnen auch bei der Renovierung und gibt Ihnen Auskunft, wie Sie die eigenen vier Wände optisch heller oder größer gestalten können. Sie werden sich wundern, wie immens hier die Kraft der Farben ist.

Warum es sich lohnt, einen Maler zu engagieren

Natürlich ist es auch für jeden selbst möglich, die Wände mit eigener Kraft zu streichen. Und in vielen Fällen ist es auch keine Hexerei. Doch es hat viele Vorteile, wenn Sie einen professionellen Maler engagieren.

Der Maler nimmt Ihnen auch die lästigen Vorbereitungsarbeiten ab. Es werden alle Sesselleisten, Fenster, Türen, Steckdosen und Kanten akkurat abgeklebt. Auch der Boden wird vor etwaigen Spritzern geschützt und ein Maler arbeitet garantiert sauberer und schneller als ein Laie. So ist die Wohnung im Handumdrehen neu gestrichen und auch ebenso blitzschnell wieder sauber.

Der Maler hat auch für alle Lagen das perfekte Zubehör. So müssen Sie sich nicht für eine Wand extra diverse Rollen, Pinsel und andere Materialien besorgen. Für große Flächen und Wände hat der Maler auch spezielle Sprühgeräte, mit welchen noch schneller und effektiver gearbeitet werden kann.

Darüber hinaus kümmert sich der Maler auch um eventuelle Schäden im Gemäuer und bessert diese aus, bevor er mit dem Malen beginnt. Verputzschäden werden so im Handumdrehen mit Spachtel und Mörtel verputzt und ausgeglichen. Auch erkennt der Maler, falls sich unter Tapeten und Farben eventuelle Schimmelspuren verbergen und klärt Sie darüber auf, wie nun vorgegangen werden kann.

Der Maler und Lackiere streicht und Lackiert auch Ihre Gartenzäune oder das Geländer im Treppenhaus oder am Balkon. Haben Sie Möbel, die Sie gerne umlackiert haben möchten? Auch hier können Sie einen professionellen Maler zu Rate ziehen. Bei allen Fragen rund um Wandfarben und Co ist der Maler für Sie zur Stelle.

Retail Marketing – Eine Branche mit hoher Bedeutung für den Handel

Retail Marketing ist ein Begriff, der heutzutage immer öfter gebraucht wird. Übersetzt bedeutet es Handelsmarketing. Doch worum geht es dabei wirklich? Und warum ist Retail Marketing für den Handel so wichtig oder von großer Bedeutung?

Beim Retail Marketing handelt es sich um jenes Marketing, welches vom Handelsunternehmen selbständig in die Hand genommen wird. Ziel vom Retail Marketing ist die sogenannte zielorientierte Unternehmensführung. Ein Hersteller betreibt konkretes Marketing für ein Produkt, das er selbst erzeugt hat und legt es dadurch den einzelnen Händlern besonders ans Herz. Der Händler wiederum betreibt ebenfalls Marketing, da er ebenso viele Verkäufe tätigen möchte. Dadurch wird das Produkt wieder beworben und es kommt zu einem Mischeffekt beim Marketing, welches typisch für Retail Marketing ist. Ziel ist es auf jeden Fall, den Absatz des Produktes auf allen Seiten zu steigern.

Retail Marketing als betrieb-individuelles Marketing

Der Hersteller bewirbt seine Produkte stark, um diese bei vielen Händlern interessant zu machen. So kommt dieses Produkt in so viele Geschäfte wie nur möglich. Angenommen Sie haben eben ein neues, veganes Produkt auf den Markt gebracht, so möchten Sie natürlich, dass es landesweit in so vielen Einzelhandelsunternehmen als nur möglich in den Regalen steht. Daher muss es überregional beworben werden.

Der Händler bezieht das Produkt vom Hersteller und möchte nun aber wiederum sämtliche Produkte so schnell als möglich und in hoher Stückzahl abverkaufen. Daher wird auch hier das Produkt wieder konkret beworben. Es kann beim Händler unabhängig mit eigenen Marketing-Strategien, wie zum Beispiel mit Rabattaktionen, 1 plus 1 oder ähnlichem gearbeitet werden. Hier kann jeder Händler nach seinen eigenen Ideen vorgehen, da beide Marketing Strategien voneinander unabhängig sind.

Retail Marketing an den vier verschiedenen Märkten

Das Retail Marketing ist auf vier unterschiedliche Märkte ausgerichtet. An erster Stelle steht das Absatzmarketing. Hier geht es darum, die Kaufentscheidung der Kunden zu beeinflussen und natürlich zu fördern. Hier dreht sich alles um Sortiments-, Produkt- und Preispolitik, um Kundenservice, Standortwahl und Absatzfinanzierung.

Ebenso wichtig ist das Beschaffungsmarketing. Hier geht es darum, den eigenen Einkauf so günstig als möglich zu gestalten. Sortimentauswahl, Bestellungen, Preisverhandlung, Finanzierung, Lieferantenservice und Kommunikation fallen unter diesen Begriff.

Im Konkurrenzmarketing werden Themen wie Marktforschung, Gemeinschaftsmarketing, Betriebsvergleich und genereller Erfahrungsaustausch mit einbezogen.

Der vierte Punkt ist der interne Markt. Hier dreht sich alles um Ladengestaltung und die Präsentation der Waren, Warenkontrolle, Personalführung, Motivation, Organisation und auch Beschwerdemanagement.

Auf diese vier Punkte muss im Retail Marketing enorm Acht gegeben werden. Nur so können Sie die Entwicklung des Marktes permanent überwachen, erkennen und im passenden Moment darauf reagieren. Für den Erfolg ist es wichtig, genau zu erkennen, wie der Markt zum jetzigen Zeitpunkt tickt. Nur so können Sie die richtigen Waren zur perfekten Zeit auf den Markt bringen. Übertrieben gesagt wäre es Schwachsinn, zu Weihnachten Ostereier zu verkaufen.

Retail Marketing ist absolut facettenreich und mit zahlreichen Phasen verknüpft. Es steckt auch eine gewisse Psychologie und eine Taktik dahinter. Neben verlässlichen Lieferanten und optimalen Bedingungen sind auch die einzelnen Verkaufstechniken und Schienen wichtig, welche durch die Retail Marketing Agentur Designplus gestellt werden können. So spielt zum Beispiel das Online-Marketing eine große Rolle.

Die Arbeit als Dachdecker in Wien

Wie der Name bereits verrät, verbringt der Dachdecker den Großteil seiner Arbeitszeit au dem Dach. Wenn Sie als Dachdecker in Wien arbeiten möchten, müssen Sie auf jeden Fall schwindelfrei sein und dürfen mit Höhen kein Problem haben. Der Dachdecker muss sämtliche Bereiche rund um das Dach abdecken. Dazu gehören Abdichtungstechniken, Außenwandbekleidungstechniken, Dachdeckungstechniken, Reetdachtechniken und natürlich auch Energietechniken an Dach und Wand. Als Dachdecker in Wien können Sie sich auch auf den einen oder anderen Bereich spezialisieren.

Dachdecker in Wien – die verschiedenen Aufgaben

Als Dachdecker fallen unterschiedliche Aufgaben in Ihren Bereich. Dazu gehören unter anderem: Der Aufbau von Schutz- und Arbeitsgerüsten, die Anfertigung einer sogenannten Dachschalung, die als Unterkonstruktion für das Dach dient, das Verkleiden und das Dämmen von Schalungen und das Decken der Dächer mit den verschiedensten Materialien.

Mit welchen Materialen wird das Dach in der Regel gedeckt?

  • Dachschiefer
  • Dachschindel
  • Dachziegel
  • Dachsteine
  • Reet

Weitere Aufgaben eines Dachdeckers

Wandverkleidungen und auch Abdichtungen werden ebenfalls vom Dachdecker gefertigt. Bei Flachdächern ist es besonders wichtig, dass keine Feuchtigkeit ins Innere des Hauses eindringt. Einfassungen und Dichtungen werden vom Dachdecker angefertigt, aber auch Ableitungen für das Oberflächenwasser müssen installiert werden.

Zudem sind Dachdecker dafür verantwortlich, Dachfenster und Solarpaneelen ordnungsgemäß eingebaut werden. Der Bau von Schneefanggitter und Schutzmaßnahmen zum Beispiel gegen Tauben gehören ebenfalls in den Aufgabenbereich eines Dachdeckers.

Der Dachdecker in Wien kommt nicht nur bei Neubauten zum Einsatz. Viel häufiger werden seine Dienste bei der Altbausanierung benötigt. Man spricht hier von der energetischen Gebäudesanierung, wenn Dämmschichten und Dampfsperr-Elemente eingebaut werden.

Sehr im Trend liegen auch die sogenannten Dachbegrünungen. Gerade in Großstädten wird dies immer beliebter. Hier sollte unbedingt ein kompetenter Partner in Form eines Dachdeckers zu Rate gezogen werden. Bei der Begrünung durch Laien kommt es oft zu Schädigungen der Dächer. Diese werden durch Wurzeln verletzt und somit undicht. Daher muss die Dachbegrünung immer von einem Spezialisten abgesegnet werden.

Wenn Sie neue Blitzschutzanlagen in Wien montieren möchten, wird Ihnen ebenfalls der Dachdecker mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch wenn Sie Probleme im Dachgebälk haben, rufen Sie am besten den Dachdecker an. Dieser rückt Schädlingen wie Termiten und Holzwürmern zu Leibe. Nur so können Sie sich sicher sein, dass Ihr Dach auch sicher bleibt.

Der Dachdecker in Wien hat garantiert einen abwechslungsreichen Job und arbeitet viel an der frischen Luft. Dachdecker müssen au jeden Fall körperlich sehr fit und trainiert sein.

Berufsfeld Rechtsanwalt

Rechtsanwälte vertreten Mandanten in Zivil- und Strafprozessen, wobei es die unterschiedlichen juristischen Sachgebiete gibt. Es steht einem Rechtsanwalt frei, sich auf eines oder mehrere dieser Gebiete zu spezialisieren. Der Beruf ist auf jeden Fall höchst interessant, aber keinesfalls durchweg so glamourös, wie es in den beliebten Anwaltsserien dargestellt wird. Die meisten Kanzleien wie Brender & Hülsmeier – Rechtsanwälte in Frankfurt am Main sind darüber hinaus auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert.

Berufsbild Rechtsanwalt: Mythos und Praxis

Das Berufsbild ist mit zwei gegensätzlichen Mythen behaftet: Entweder soll der Rechtsanwalt der wackere Vertreter des Rechts sein, der einem unschuldigen Angeklagten zum Freispruch verhilft oder auch im Zivilprozess den armen Verbraucher gegen den bösen und mächtigen Konzern vertritt (und natürlich obsiegt), oder er ist im negativen Sinn ein windiger Rechtsverdreher, der die Bösewichte vor ihrer gerechten Strafe schützt. Beides ist in dieser scharfen Zeichnung nicht korrekt. Ein Anwalt muss natürlich seinen Mandanten vertreten und dabei die Mittel des Rechts auszuschöpfen versuchen, doch das letzte Wort hat immer das Gericht. Vor diesem sind wir aber alle wie auf hoher See in Gottes Hand. Das Gericht wägt bei einem Prozess mehrere wichtige Faktoren und Meinungen gegeneinander ab: die mehr oder weniger eindeutige Rechtslage, die Meinung der beiden Kontrahenten, die Mehrheitsmeinung und die Minderheitsmeinung zu dem Fall. Der Anwalt versucht, das Gericht von der Meinung seines Mandanten zu überzeugen.

Tätigkeiten eines Rechtsanwalts

Der Rechtsanwalt prüft einen an ihn herangetragenen Fall, berät den Mandanten kostenpflichtig (Verrechnung gegen spätere Vertretungsgebühren im Prozess) und schlägt dann eine Vergleichs- oder Prozessstrategie vor. Wenn es zum Prozess kommt, vertritt der Anwalt seinen Mandanten vor Gericht. Es gibt etliche Fälle, in denen Rechtsanwälte einem klagewilligen oder von einer Klage betroffenen Mandanten vom Prozess abraten. In vielen weiteren Fällen streben sie den Vergleich mit der Gegenseite an, der für den Mandanten deutlich vorteilhafter sein kann. Im Übrigen ist der Rechtsanwalt auch mit Routinetätigkeiten wie E-Mails checken, Post beantworten, Telefonate führen und Akten bearbeiten beschäftigt.

Studium eines Rechtsanwalts

Ein Rechtsanwalt muss grundsätzlich an einer Hochschule ein Jurastudium absolviert haben. In Deutschland sind hierfür vier Semester Grundstudium und weitere fünf Semester Hauptstudium erforderlich. Während des Hauptstudiums spezialisieren sich die angehenden Anwälte auf ein Sachgebiet. Zum Grundstudium gehören auf jeden Fall:

  • Zivilrecht und bürgerliches Recht
  • Strafrecht
  • öffentliches Recht

Die möglichen Schwerpunkte im Hauptstudium sind sehr umfangreich, sie reichen vom europäischen Recht über Medien-, Umwelt-, Wettbewerbsrecht-, Handels-, Erb-, Familien-, Arbeits-, Sozial-, Straf- und Verbraucherrecht bis hin zum Kultur- und Kirchenrecht. Den Abschluss bildet das Staatsexamen.

Berufsvorstellung: Stadtführer

Stadtführer ist zweifellos ein Traumberuf, für den es allerdings keine offizielle Ausbildung gibt. Die Berufsbezeichnung ist auch in Deutschland nicht juristisch geschützt. Jedermann darf sich Reiseführer nennen, was leider auch einige schwarze Schafe auf den Plan ruft. Das kann Kunden skeptisch machen, was das Geschäft für selbstständige Reiseführer etwas erschwert. Allerdings werden kaum schlechte Erfahrungen mit Reiseführern berichtet. Inzwischen gibt es aber auch digitale Stadtführungen und Stadtrallyes bei denen die User via Smartphone oder Tablet in Verbindung mit spannenden Aufgaben die Stadt auf eigene Faust erkunden können.

Stadtführer: Beruf für Quereinsteiger

Quereinsteiger haben sehr gute Chancen in diesem Beruf, müssen sich aber das nötige Wissen selbst aneignen. Idealerweise stammen sie aus mindestens einer Stadt, durch die sie ihre Gäste führen, manchmal sind sie auch in mehreren Städten tätig. Eine wichtige Fähigkeit für Stadtführer ist ein sehr gutes Zahlen- und Faktengedächtnis, eine weitere nützliche Eigenschaft ist die gute Kommunikationsfähigkeit. Außerdem brauchen Sie für diesen Beruf

  • eine gute körperliche Kondition, denn Sie sind meistens zu Fuß unterwegs,
  • eine gute, klare Stimme,
  • ein Personengedächtnis, um sich die Mitglieder Ihrer Reisegruppe zu merken,
  • ein Netzwerk in der Stadt (Stadtmarketing, Museen etc.) sowie
  • eventuell einen Studienabschluss oder eine andere Ausbildung in Geschichte.

Gute Chancen und Fähigkeiten haben Stadtführer, die bereits im touristischen Bereich tätig waren.

Was macht ein Stadtführer?

Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Stadtführer zeigen Touristen auf geplanten Touren ihre Stadt und liefern dabei entsprechende Hintergrundfakten. Wenn sie wirklich aus der Stadt stammen bzw. schon länger dort leben, können sie die Fakten mit vielen Anekdoten anreichern, die von Zeit zu Zeit auch persönlich gefärbt sein dürfen. Allerdings setzt ein guter Stadtführer dieses Mittel sparsam ein, denn er soll nicht seine Lebensgeschichte, sondern etwas über die Stadt erzählen. Zu den Fakten gehören:

  • historische Hintergründe zu Sehenswürdigkeiten
  • Insider- und Geheimtipps zum Beispiel zu Restaurants
  • Tipps für Shoppinglustige
  • lokale Besonderheiten, Verhaltensregeln und Vorschriften
  • Brauchtum
  • lokale Akteure
  • Wege abseits der Touristenpfade

Stadtführer und Reiseführer: Was ist der Unterschied?

Reiseführer sind meistens auf Busreisen für Tage oder gar Wochen mit einer Reisegruppe unterwegs und haben dabei auch administrative Aufgaben wie die Organisation der Reise inklusive Pausen, der Unterkunft und Verpflegung oder des Freizeitangebots zu erledigen. Nicht immer muss sich ein Reiseführer um all das kümmern, weil für die meisten Aufgaben seine Agentur zuständig ist, doch er muss immer wieder auch Sonder- oder Notsituationen bewältigen, die so auf einem Stadtrundgang kaum vorkommen – etwa ein Krankheitsfall im Bus oder auch die Bespaßung der Gruppe während eines Staus. Stadtführer erscheint daher als die etwas einfachere Tätigkeit.

Der Beruf des Immobiliensachverständigen

Immobiliensachverständige erstellen Gutachten zum ökonomischen Wert von Immobilien und Grundstücken. Daraus lassen sich marktgerechte Preise, Mieten, Pachten und Versicherungswerte ableiten.

Wie läuft die Tätigkeit von Immobiliensachverständigen praktisch ab?

Experten wie die Grund & Boden Wert GmbH – Immobiliensachverständige aus Stuttgart erhalten ihre Aufträge von Firmen, Banken, Versicherungen oder Privatpersonen. Sie beurteilen

  • Wohn- und Geschäftshäuser,
  • größere Gewerbeeinheiten (Produktionshallen, Einkaufszentren etc.),
  • Gebäude für die Nutzung durch Behörden,
  • Bauland,
  • Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft sowie
  • Flächen für den Straßenbau

in Bezug auf ihren aktuellen wirtschaftlichen Wert. Neben der Ermittlung eines realistischen Kauf-/Verkaufspreises ist ein Ziel der Begutachtung die Ermittlung von Miet-, Beleihungs- und Versicherungswerten. Dabei sind viele Detailfragen zu klären. Die Lage, die Bausubstanz und die Ausstattung spielen eine Rolle, doch bei Mietwertgutachten muss beispielsweise auch der lokale Mietspiegel herangezogen werden. Des Weiteren erstellen Immobiliensachverständige für den Handel von Immobilien die geforderten Verkehrswertgutachten, die eine präzise Basis für die Darstellung des Marktwertes sind. Das Ziel ist immer eine gerichtsfeste Wertermittlung, weil es auch um vermögensrechtliche Auseinandersetzungen – etwa im Scheidungs- oder Erbfall – gehen kann.

Was verdient ein Immobiliensachverständiger?

Der Bundesdurchschnitt liegt beim Verdienst im Jahr 2019 zwischen rund 4.200 bis 5.100 Euro brutto. Das genaue Einkommen hängt auch von der Region ab, in welcher der Sachverständige tätig ist.

Aus- und Weiterbildung

Ein Immobiliensachverständiger muss bestimmte Kernkompetenzen mitbringen. Dazu gehören die generelle Kenntnis der Gutachter- und Sachverständigentätigkeit bezüglich der Abläufe und Strukturen, die Expertise zur Immobilienbewertung, das Wissen um die Kundenberatung und -betreuung sowie die Fähigkeit, eine Immobilie nicht nur vollkommen exakt zu taxieren, sondern auch einen groben Wert einzuschätzen. Letzteres wird von Kunden oft unverbindlich angefragt, wenn der Sachverständige etwa einen Immobilienmakler berät. Zu dieser Einschätzung gehört auch die Beurteilung der Ertragsfähigkeit von Grund und Boden. Nicht zuletzt muss der Sachverständige etwas über den Immobilienkauf und -verkauf, über die Wohnungswirtschaft, über die verschiedenen Immobilientypen und zur Standortanalyse von Immobilien wissen. Juristische Grundkenntnisse werden in folgenden Bereichen verlangt:

  • Grundbuch- und Liegenschaftsrecht
  • Bau- und Architektenrecht
  • Steuerrecht
  • Makler- und Vertragsrecht
  • Mietrecht
  • Wohnungseigentumsrecht

Diese Kenntnisse erwerben Immobiliensachverständige im Rahmen einer Weiterbildung. Ihr ursprünglicher Beruf kann Bauingenieur oder auch Kaufmann für Immobilienwirtschaft sein, doch auch Quereinsteiger werden Immobiliensachverständige. Eine Anstellung finden die Experten bei Immobilienvermittlern (Maklern), in Immobiliengutachterbüros und bei Immobilienhandelsgesellschaften. Das eigentliche Makeln gehört prinzipiell nicht zu ihren Aufgaben, sie müssen aber mit den entsprechenden Vorgängen gut vertraut sein.

Berufsvorstellung: Schuldnerberater

Die Verschuldung deutscher Haushalte steigt weiter an, was den Beruf des Schuldnerberaters sehr bedeutsam macht. Es ist kein Ausbildungsberuf, doch es gibt Lehrgänge, die mit einem Zertifikat abschließen und den Teilnehmern anschließend ermöglichen, in der Schuldnerberatung tätig zu sein. Profis wie die Weg Adresse – Online Schuldnerberatung helfen Menschen gezielt aus den roten Zahlen zu kommen.

Voraussetzungen für den Beruf des Schuldnerberaters

Ein Studienabschluss ist erwünscht, um den Lehrgang als Schuldnerberater*in zu beginnen. Bevorzugte Fachrichtungen sind:

  • Betriebswirtschaft
  • Sozialpädagogik
  • Rechtswissenschaft

Sehr viele Schuldnerberater*innen kommen aus dem sozialpädagogischen oder psychologischen Bereich. Schulden haben zwar auch etwas mit der häuslichen Betriebswirtschaft und mit rechtlichen Problemen zu tun, doch noch häufiger sind die tieferliegenden Ursachen psychosoziale Probleme. Diese führen zu einer geringeren Leistungsfähigkeit bei den Einkünften und zu einem unkoordinierten, kontraproduktiven Konsumverhalten. Beides gemeinsam schafft unkontrollierbare Schulden.

Welche Ausbildungen zum Schuldnerberater gibt es?

Der Schuldnerberater heißt heute „Schulden-Coach“, außerdem bieten entsprechende Bildungsinstitute auch Ausbildungen zum Schulden-Coach für Jugendliche an. Diese Weiterbildung, die sich inhaltlich teilweise stark vom klassischen Schulden-Coach für Erwachsene unterscheidet, setzt auf eine umfassende Prävention. Jugendliche müssen lernen, mit Geld umzugehen. Die Ausbildung richtet sich gezielt an Fachkräfte, die in der Jugend- und Jugendgerichtshilfe oder beim Jugendamt tätig sind.

Das Können und Fachwissen eines Schuldnerberaters

Schuldnerberater bzw. Schulden-Coaches sind qualifiziert, um die Verschuldungssituation eines Menschen richtig einzuschätzen und Lösungsansätze aufzuzeigen. Diese beinhalten verschiedene Möglichkeiten des Schuldners, seine Situation in den Griff zu bekommen:

  • Verbesserung der Einnahmesituation
  • Reduzierung der Ausgaben
  • Verhandlung mit Gläubigern über die Streckung der Schulden und/oder einen Teilerlass
  • Ermittlung der psychosozialen Ursachen für die Verschuldung
  • daraus resultierend Veränderung des Verhaltens (Umgang mit Geld)
  • nötigenfalls Schritt in die Insolvenz

Der Schuldnerberater muss mehrere Aspekte angemessen einschätzen:

  • Ist die Verschuldungssituation noch beherrschbar oder ist die Insolvenz bzw. Abgabe der eidesstattlichen Versicherung unausweichlich?
  • Kann der Schuldner seine Einnahmesituation verbessern?
  • Ist private Hilfe zu erwarten?
  • Kann der Schuldner sein Verhalten ändern?
  • Sind ihm die Konsequenzen seiner Situation bewusst?

Ein Schuldnerberater muss dem Schuldner auch aufzeigen, welche juristischen Konsequenzen bei Überschuldung drohen. Der Schuldner denkt nur an (gerichtliche) Mahnbescheide oder Pfändungen, doch es werden auch Haftbefehle bei fehlender Abgabe der eidesstattlichen Versicherung vollstreckt. Außerdem droht die Obdachlosigkeit bei permanenten Mietschuldnern. Vielen Betroffenen ist das nicht bewusst, weil sie es verdrängen. Ein Schulden-Coach muss in der Lage sein, diesen Verdrängungsprozess aufzubrechen und dem Schuldner klarzumachen, dass es ein Leben mit und nach der Insolvenz gibt. Allerdings darf eine Insolvenz nicht voreilig beantragt werden, bevor alle anderen Mittel ausgeschöpft wurden. Das wäre Insolvenzbetrug. Also muss der Schuldnerberater genau ermitteln, welche Mittel dem Schuldner noch zur Verfügung stehen. All das verlangt insgesamt eine hohe Expertise.

Berufsvorstellung: OnBoard Kurier

Ein Notfall und OnBoard Kurier überbringt persönlich wichtige und dringende Fracht. In der Regel ist er dabei mit dem Flugzeug unterwegs und lernt nicht selten in kurzer Zeit die ganze Welt kennen. Es geht darum, ein sensibles, per Hand transportables Frachtgut – ein seltenes Ersatzteil, ein Spenderorgan oder ein brisantes Dokument – direkt dem Empfänger zu übergeben. Der Service ist teuer, aber begehrt: Alle großen Logistiker bieten ihn an.

Wie sieht der Job für den OnBoard Kurier aus?

Es ist ein eiliger Job, Sightseeings am Zielort sind nicht vorgesehen. Auch muss dieser nicht immer sehr sehenswert sein, denn manchmal wird etwas zu einer abgelegenen Station in der Wildnis, manchmal auch in ein winziges Dorf am Ende der Welt gebracht. Natürlich bereisen die OnBoard Kuriere auch Metropolen auf allen Kontinenten, doch von diesen sehen sie in der Regel nur den Flughafen und flüchtig etwas beim Blick aus dem Taxifenster. Sie hinterlassen ihre Fracht am Zielort, die ihnen der Kunde quittiert, dann geht es ebenso eilig wieder zurück. Allzu anspruchsvoll ist der Job nicht. Es geht lediglich darum, die Fracht sicher und unversehrt sowie lückenlos bewacht zum Empfänger zu transportieren. Der OnBoard Kurier braucht

  • einen gültiger Reisepass,
  • gute Englischkenntnisse,
  • Flexibilität und
  • absolute Zuverlässigkeit.

Studenten übernehmen solche Jobs sehr gern, die zwar interessant, aber nicht übermäßig hoch bezahlt sind.

Wer sind die Kunden?

Die Kunden sind Unternehmen, Behörden und Privatleute, die dringende Sendungen nur dann verschicken, wenn die dauerhafte und persönliche Überwachung garantiert werden kann. Dafür bezahlen sie relativ viel Geld. Sie verlassen sich darauf, dass die Logistiker als Auftragnehmer ihre OnBoard Kuriere sehr gut checken. Deren Zuverlässigkeit ist allerdings nicht das einzige Kriterium. Es geht auch um die rein logistische Aufgabe, einen sehr effizienten Reiseplan blitzschnell zu organisieren. Die Reisezeit soll immer so kurz wie möglich gewählt werden. Dazu buchen die Logistiker stets den nächstmöglichen Flug einer Airline und des jeweiligen Anschlussfliegers, um die maximale Geschwindigkeit zu garantieren.

Organisation der OnBoard Kurier Flüge

Es gibt inzwischen spezialisierte Agenturen, die das aktuell schnellste OnBoard Kurier Angebot zum bestmöglichen Preis finden (bzw. vielleicht das zweitschnellste, aber billigste). In vielen Fällen geht es um eine Abwägung zwischen den Kosten und der Geschwindigkeit. Wenn etwa ein Organ zu transportieren ist, kann es einfach nicht schnell genug gehen – die Kosten spielen praktisch keine Rolle. In anderen Fällen kommt es auf einige Minuten oder Stunden nicht so sehr an, wenn der OnBoard Kurier dadurch etwas günstiger zu buchen ist. Die Agenturen können auf ein globales Netzwerk von Logistikern und professionellen Kurieren zugreifen. Die Buchungs- und Tracking-Prozesse laufen vollständig digitalisiert ab, Angebote werden oft in einer 40 bis 50 Sekunden erstellt. Aus Sicht des Kunden handelt es sich manchmal um einen logistischen Notfall, oft geht es um drohende Produktionsausfälle in der Industrie wegen fehlender Ersatzteile (oder auch Dokumente). Daher will der Auftraggeber sehr schnell wissen, wann er mit der Lieferung rechnen kann. Darauf hat sich die Branche eingestellt. Für den OnBoard Kurier heißt das: Er steht immer auf Abruf bereit.

Richtig bewerben

Viele Menschen schreiben zahllose Bewerbungen und erhalten keine Antworten oder eine Absage nach der anderen. Wahrscheinlich gibt es in ihrer Bewerbung kleine, aber bedeutende Fehler. Folgende Tipps können helfen, eine Bewerbung erfolgsträchtig zu gestalten:

#1: Qualifikationen richtig herausstellen

Bewerber punkten mit ihren Qualifikationen, das ist allgemein bekannt. Diese müssen sie aber auch richtig darstellen. Hierbei sind scheinbar kleine Formulierungen manchmal sehr entscheidend – so etwa ein „aber“ oder „leider“, das eigentlich vorhandene Fähigkeiten relativiert: „Leider spreche ich zu wenig Fachenglisch …“ oder „Englisch spreche ich, aber zu wenig für …“. Diese Formulierungen sind negativ und wirken damit in einer Bewerbung völlig kontraproduktiv. Richtig wäre: „Ich spreche Englisch und arbeite derzeit an meinem Fachenglisch im Bereich …“ (passend zur Stelle).

#2: Motivation für den Job betonen

Personalchefs wollen vor allem eines: Bewerber mit einer unabdingbaren Motivation für den Job. Diese kann mehr zählen als das rein fachliche Können. Fachwissen eignen wir uns heutzutage an, doch eine intrinsische Motivation ist über lange Zeit gewachsen und lässt uns im Job auch Durststrecken überstehen. Betonen Sie diese Motivation, indem Sie erklären, keinen Job lieber machen zu wollen als diesen, auf den Sie sich gerade bewerben!

#3: Bewerbung übersichtlich gestalten

Manche Bewerbungen sind inklusive Anschreiben, Lebenslauf und Auflistung der eigenen Qualifikationen unübersichtlich. Das ist extrem schlecht und vielleicht der Bewerbungskiller Nr. 1. Denken Sie daran: Ein Personalchef hat sehr wenig Zeit! Was er nicht buchstäblich auf einen Blick erfassen kann, interessiert ihn nicht mehr. Achten Sie auf die bestmögliche Übersichtlichkeit Ihrer Bewerbung!

Branchenvorstellung: Smart Factory

Die Smart Factory ist eine intelligente Fabrik. Der Begriff wurde erstmals für die Fertigungstechnik eingeführt und beschreibt eine Hightech-Strategie, welche die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Industrie 4.0 fördert. Es geht um eine Produktionsumgebung mit Fertigungsanlagen und Logistiksystemen, die sich weitestgehend ohne menschlichen Eingriff selbst organisieren. Auch Unternehmen haben sich auf die Smart Factory Beratung und Weiterbildung spezialisiert und unterstützen produzierende Unternehmen dabei diesen Wandel optimal zu nutzen.

Möglichkeiten und Merkmale der Smart Factory

Vernetzte Produktionssysteme, die in dynamische Engineering- und Business-Prozesse eingebettet sind, können sehr viel rentabler Halbzeuge und Endprodukte herstellen – und das auch bei sehr kleinen Stückzahlen bis zur Losgröße 1. Dabei ist es zusätzlich möglich, individuelle Kundenwünsche genaustens zu berücksichtigen. Um eine Smart Factory zu realisieren, bedarf es cyber-physischer Systeme, die online miteinander kommunizieren (IoT = Internet of Things). Selbst Halbzeuge und Werkstücke kommunizieren mit der Fertigungsanlage, indem sie beispielsweise mittels RFID-Chip ihre Fertigungsinformationen liefern, welche die Fertigungsanlage auslesen kann. Diese Daten steuern ihren Weg durch die Produktionsstätte mit den einzelnen Fertigungsschritten. Die wichtigsten Merkmale einer Smart Factory sind:

  • Verschiedenen Komponenten mit Relevanz für die Fertigungsleistungen sind intelligent untereinander vernetzt. Es gibt eine interne und eine externe Vernetzung – Letztere kommuniziert auch mit einer anderen Smart Factory beispielsweise eines Zulieferers.
  • Die Produktion ist individualisiert. Produktionsabläufe lassen sich flexibel modellieren. Dadurch können Kleinserien, Prototypen und Individualprodukte in einem Kostenrahmen produziert werden, der vorher nur durch Massenproduktion möglich war. Diese sogenannte Customization (Anpassung an Kundenwünsche) schafft einen sehr großen Mehrwert.
  • Big-Data-Technologien und embedded Systems steuern und überwachen die Smart Factory und ihren Produktionsprozess.
  • Die meisten Services erfolgen durch Cloud Computing, was die interne Hardware entlastet.
  • Es werden überwiegend drahtlose Kommunikationstechniken zwischen Werkstück und Fertigungsanlage genutzt. Die Favoriten sind mit Stand 2019 RFID und Bluetooth, mit weiteren Technologien wird derzeit experimentiert.

Die Rolle der cyber-physischen Systeme

In der Smart Factory vermitteln cyber-physische Systeme (etwa die RFID-Chips) zwischen den realen und den virtuellen Komponenten. Als Schnittstelle zwischen Produktionsanlage (Hardware) und intelligenter Steuerung per Software sind sie hohen physischen Belastungen ausgesetzt. Dennoch muss ihre Sensor-, Funk- und Prozessortechnik auch unter Hitze, Kälte, Staub, Nässe und Vibration funktionieren. Das ist ein Grund dafür, dass RFID-Chips sich schon seit vielen Jahrzehnten halten, es gibt sie immerhin seit den 1940er Jahren. Sie halten solchen Belastungen stand und funktionieren dennoch zuverlässig.

Big Data Umfeld der Smart Factory

In einer Smart Factory werden riesige Datenmengen verarbeitet. Hierzu sind Big Data Technologien erforderlich. Die großen Datenmengen sind zunächst meist unstrukturiert. Sie müssen verarbeitet und gespeichert werden. Hierzu benötigt die Smart Factory eine sehr leistungsfähige IT, die für eine performante Datenverarbeitung mit kurzen Zugriffszeiten sorgt.

Welche Rolle spielt der Mensch in einer Smart Factory?

Menschen programmieren und überwachen eine Smart Factory, sie müssen aber nicht mehr aktiv in den Fertigungsprozess eingreifen. In günstigen Fällen organisiert sich dieser selbst, manchmal sind auch Optimierungen erforderlich. Zum grundlegenden Design einer Smart Factory gehört auch die Abstimmung von Schnittstellen mit externen Systemen, also vornehmlich denen anderer smarter Fabriken, welche Programmierer vornehmen müssen. Ein wichtiges Arbeitsmittel für Beschäftigte in einer Smart Factory ist VR (Virtual Reality). Damit können sie ohne physischen Kontakt auf die Systeme einwirken.